
Emily forever
Emily ist 19 Jahre alt und schwanger von ihrem Freund Pablo, der sie verlässt.
Verantwortung für ein Kind ist nicht seine Sache, jetzt noch nicht. Pablo ist in Drogen Geschäfte verwickelt, die Polizei interessiert sich für ihn.
Als Emilys Mutter bei ihr einzieht, um ihr helfen zu können, weiß Emily nicht, ob sie sich darüber freuen soll oder nicht. Emily arbeitet in einem Supermarkt. Ihr Chef ist nett, mag Emily leiden, möchte ihr gern helfen. Aber wie? Dann gibt es noch einen Nachbarn, der Emily gut leiden mag. Sie nennt ihn: den Pfarrer, weil er so rücksichtsvoll und freundlich ist. Er möchte sich ihr gern nähern, traut sich aber nicht.
Als das Kind kommt, hat Emily zunächst Probleme es wie eine Mutter zu lieben. Es gibt zu viele Probleme, aber Emily lernt schnell dazu.
Dies ist eine ganz gewöhnliche Geschichte um eine junge, alleinstehende Frau und Mutter. So besonders wird sie durch die Herangehensweise der Autorin.
In den verschiedenen Kapiteln erzählen die Personen jeweils aus ihrer Sichtweise. Und es kommen alle zu Wort, selbst Pablo und zu guter Letzt auch Liam, der Emilys Sohn. Ungewöhnlich geschrieben, aber interessant.
Maria Navarro Skaranger, geb. 1994 in Oslo, debütierte schon mit 21 Jahren. Ihr erster Roman wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem norwegischen Debütpreis für Prosa. Ihr 3. Roman: „Emily forever“ wurde ihr internationaler Durchbruch.
Rezension: Angelika Steinhäuser
Maria Navarro Skaranger
Emily forever
Aus dem Norwegischen von Julia Gschwilm.
Titel des norwegischen Originals: „Emily forever“
Luchterhand Literatur Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, München 2025, 188 Seiten
ISBN 978-3-630-87813-3
Preis: € 22,00
