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Moderne trifft Küste – Künstlerische Aufbrüche im Norden
21. Juni 2026 – 10. Januar 2027
Die neue Ausstellung im Museum Kunst der Westküste widmet sich einem faszinierenden Kapitel der europäischen Kunstgeschichte: den frühen Impulsen der Moderne im Norden. Von den Niederlanden bis nach Norwegen entstanden an der Küste neue Sichtweisen auf Licht, Farbe und Natur – fernab der Metropolen, doch stets im lebendigen Austausch mit ihnen.
„Moderne“ meint hier nicht nur Stilrichtungen, sondern eine Haltung: den Mut, das Sichtbare zu hinterfragen, Perspektiven zu verschieben und ein neues Denken in Gang zu setzen. Ob durch Individuen getragen oder in Künstlerkolonien verhandelt – nach und nach wurde der Funke der Moderne am Rand des Kontinents entzündet.
Die Ausstellung beleuchtet schlaglichtartig Orte, an denen sich die Moderne und das Meer begegneten – und erzählt die Geschichten hinter den Bildern. Namhafte Kunstschaffende wie Max Beckmann, Jacoba van Heemskerck und Edvard Munch sind ebenso mit Gemälden vertreten wie Malerinnen und Maler, denen bisher unzureichend Beachtung geschenkt wurde. Ausgehend von der eigenen Sammlung wird die Schau durch bedeutende internationale Leihgaben aus der Kunstsammlung der Familie Fielmann, dem Nationalmuseum in Stockholm, dem Kunstmuseum Den Haag sowie von privaten Leihgebern bereichert.
Es zeigen sich die großen Themen der Moderne im Spiegel des Nordens: das Experiment mit der Technik, der Übergang vom Naturalismus zu freier Farb- und Formgebung, die Reduktion als künstlerische Provokation und nicht zuletzt das Meer als Projektionsfläche existenzieller Erfahrung. Die Ausstellung lädt dazu ein, den Aufbruch in die Moderne als künstlerische Bewegung zwischen Meer, Himmel und Horizont aus ungewohnter Perspektive neu zu entdecken.
Weitere Informationen finden Sie hier...
Ausstellung: Moderne trifft Küste
Edvard Munch Sommertag auf dem Anleger, 1888, © Museum Kunst der Westküste
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In ca. 600 Metern Tiefe im Seegebiet des Skagerraks fanden Archäologen ein gut erhaltenes Schiffswrack. Einzigartig erscheint der Fund, denn die Schiffsladung besteht zu großen Teilen aus Porzellan. Das wohl aus dem 1800 Jahrhundert stammende Schiff transportierte eine große Anzahl an gut erhaltenen Schalen aus chinesischem Porzellan. Da der Name des Wracks noch nicht bekannt ist, nannten die Forscher das Schiff kurzerhand "Porselensvraket"
Bild: © Sindre Kinnerød / Riksantikvaren
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DNF Satzung, Stand 2025
Die Neufassung der Satzung der DNF, beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 18. Oktober 2025 in Bremen, ist am 09. Februar 2026 beim zuständigen Registergericht eingetragen worden.
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Am 08.02.2026 fanden die Neuwahlen der Regionalgruppenleitung in Hannover statt.
Nachdem Frau Dr. phil. Karin Dunse für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung stand, galt es eine neue Besetzung für die Leitung zu finden.
Bernd Fitze-Frank, der bereits von 2013 bis 2023 die Gruppe leitete, bekundete seine Bereitschaft für das Amt des RG-Leiters zu kandidieren.
Frank Winkler, Mitglied des Orga-Teams, stellte sich für das Amt des stellv. RG-Leiters zur Verfügung.
Beide wurden mit großer Mehrheit in ihre Ämter gewählt und freuen sich, nach eigenen Aussagen, auf die neuen Herausforderungen.
Gemeinsam mit dem weiter bestehenbleibenden Orga-Team sehen nun alle positiv in die Zukunft der RG-Hannover/süd.-östl. Nds. und der DNF.
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Foto: (c) Renate von Rüden
Vorstand 2025, Jürgen Teske und Claus Schönberger fehlen
Mitgliederversammlung 2025 in Bremen
Die Mitgliederversammlung 2025 der Deutsch-Norwegischen Freundschaftsgesellschaft e.V. war bei der Regionalgruppe Bremen/nordwestliches Niedersachsen zu Gast. Nach einem Einwand des Registergerichts bei der Eintragung der, im vergangenen Jahr beschlossenen, Neufassung der Satzung, war ein besonders wichtiger Tagesordnungspunkt die Abstimmung über die jetzt angepasste Neufassung. Diese wurde von den Mitgliedern einstimmig beschlossen. Damit wurde ein wichtiger Schritt zur Fortsetzung der Vereinsarbeit vollzogen.
Auch die Vorstandswahlen verliefen ohne Gegenstimmen, sodass alle bisherigen Mitglieder in
ihren Ämtern bestätigt wurden. Der Vorstand setzt sich weiterhin aus Ralf Warnecke als 1. Vorsitzendem, Klaus Hofmann als 2. Vorsitzendem, Barbara Teske als Kassenwartin sowie Brigitte Warnecke-Schaer, Jürgen Teske und Claus Schönberger als Beisitzer zusammen.
Ein feierlicher Höhepunkt der Versammlung war die Verleihung der Goldenen DNF-Ehrennadel. Für ihre langjährigen Verdienste um die Gesellschaft wurden Renate von Rüden, Peter von Rüden, Karsten Siemer, Gerhard Ahrens und Bernd Fitze-Frank ausgezeichnet.
Ein besonderer Dank gilt Renate von Rüden sowie der Regionalgruppe Bremen/nordwestliches Niedersachsen, als Gastgeber dieser Mitgliederversammlung.
Musikalisch eingerahmt wurde die Veranstaltung von Claudia Meier, die mit ihrer Hardanger-Fiedel und ausgewählten Illustrationen für eine stimmungsvolle Verbindung zwischen Deutschland und Norwegen sorgte.
Allen Mitgliedern, Freundinnen und Freunden danke ich herzlich für die Unterstützung und das Miteinander und wünsche ein gutes, gesundes neues Jahr – mit vielen neuen deutschnorwegischen Begegnungen.
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Norwegen hat eine alternde Bevölkerung, zu der zunehmend auch Einwanderer gehören.
Die Zahl der Einwanderer über 55 ist in den letzten 25 Jahren stark gestiegen. Somit ist derzeit jeder zehnte ein oder
eine Senioren/in mit Einwanderer-Hintergrund.
Historische Einwanderungsmuster erklären, dass viele noch relativ jung sind, doch die Entwicklung deutet auf eine deutlich
vielfältigere ältere Bevölkerung in den kommenden Jahren hin. Bevölkerungsprognosen zufolge werden Einwanderer
bis 2060 28 Prozent aller Senioren in Norwegen ausmachen.
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Krankheitsbedingte Fehlzeiten nehmen in Norwegen stärker zu als in den Nachbarländern
Norwegen weist seit mehreren Jahren höhere Krankheitsausfallraten bei den Beschäftigten auf als die Nachbarländer. In den letzten Jahren hat sich die Lücke noch weiter vergrößert, da die Abwesenheitsrate in Norwegen zunahm, während sie in allen Vergleichsländern, außer Deutschland und der Schweiz, sank.
Einer Erhebung zufolge ist die Zahl der Fehlzeiten in Norwegen stetig gestiegen, von 3,5 % im Jahre 2014 auf 4,6 % im Jahre 2024.
In den meisten anderen Ländern lag die Zahl im gleichen Zeitraum deutlich niedriger, nämlich zwischen 1,8 und 3,2 Prozent. Die Schweiz weist die niedrigste Krankenstandsquote (1,8 %) auf, während Deutschland im Vergleich zu den anderen Ländern die höchste (3,2 %) aufweist.
Aus der Internetseite ssb.no , 08.05.2025
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(c) Pixabay
Bei den gewerblichen Beherbergungsbetrieben konnten im Mai dieses Jahres 3,1 Millionen Übernachtungen verzeichnet werden.
Das entspricht einem Plus von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Nie zuvor hat das Statistische Bundesamt Norwegens (ssb.no) im Monat Mai mehr Übernachtungen im eigenen Land zählen können.
Mehr Infos hier: https://www.ssb.no/transport-og-reiseliv/reiseliv/statistikk/overnattingar
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Vorläufige Zahlen zeigen, dass die Treibhausgasemissionen in Norwegen im Jahr 2023 um 4,7 Prozent zurückgegangen sind. Der Straßenverkehr, die Industrie sowie die Öl- und Gasförderung trugen am meisten zum Rückgang bei.
Autorin: Mona Irene Andersen Engedal, ssb.no
Derzeit zeigen die Statistiken zu Emissionen in der Luft, dass die Treibhausgasemissionen in Norwegen um 2,3 Millionen Tonnen niedriger waren als im Jahr 2022 und bei 46,6 Millionen Tonnen im Jahr 2023 lagen.
Mit einem Rückgang um 9,1 Prozent seit 1990 lagen die vom Menschen verursachten Emissionen in Norwegen auf dem niedrigsten Stand in diesem Zeitraum.
Klimamaßnahmen im Straßenverkehr und bei der Öl- und Gasförderung sowie eine geringere Aktivität in der Industrie haben zum Rückgang beigetragen.
