- Details
Hier gibt es heute eine Vorstellung eines schwedischen Krimis von Arne Dahl und Jonas Moström, Doppelspiel.
Hier geht es zur Rezension...
- Details

Norwegisch-Sommerkurse sind da!
Sommer, Urlaub und Norwegen – eine perfekte Kombination. Lass uns gemeinsam auf Sprachreise gehen!
Bei skandia-lingua - Sprachschule für Nordeutopa, starten im Juli unsere Sommerkurse.
Wir haben ein vielfältiges Angebot für Einsteiger und Fortgeschrittene, sowie einen Konversationskurs.
Du hast dich in Norwegen verliebt, planst deine Auswanderung, die nächste Reise oder willst einfach eine neue Sprache lernen und sie gleich vor Ort anwenden? Schau gern mal vorbei und schick uns deine Anmeldung für deinen Wunschkurs!
Unsere ortsunabhängigen und intensiven Kleingruppenkurse finden live im Onlineunterricht statt und werden mit jeder Menge Lernfreude von qualifizierten Lehrkräften geleitet. Als Partnerschule der DNF erhalten die Mitglieder natürlich wieder 5% Nachlass auf die Kursgebühren bei den Gruppenkursen.
Velkommen!
Link zum Kursprogramm:
www.skandia-lingua.de/norwegisch-kursinfo
- Details

Moderne trifft Küste – Künstlerische Aufbrüche im Norden
21. Juni 2026 – 10. Januar 2027
Die neue Ausstellung im Museum Kunst der Westküste widmet sich einem faszinierenden Kapitel der europäischen Kunstgeschichte: den frühen Impulsen der Moderne im Norden. Von den Niederlanden bis nach Norwegen entstanden an der Küste neue Sichtweisen auf Licht, Farbe und Natur – fernab der Metropolen, doch stets im lebendigen Austausch mit ihnen.
„Moderne“ meint hier nicht nur Stilrichtungen, sondern eine Haltung: den Mut, das Sichtbare zu hinterfragen, Perspektiven zu verschieben und ein neues Denken in Gang zu setzen. Ob durch Individuen getragen oder in Künstlerkolonien verhandelt – nach und nach wurde der Funke der Moderne am Rand des Kontinents entzündet.
Die Ausstellung beleuchtet schlaglichtartig Orte, an denen sich die Moderne und das Meer begegneten – und erzählt die Geschichten hinter den Bildern. Namhafte Kunstschaffende wie Max Beckmann, Jacoba van Heemskerck und Edvard Munch sind ebenso mit Gemälden vertreten wie Malerinnen und Maler, denen bisher unzureichend Beachtung geschenkt wurde. Ausgehend von der eigenen Sammlung wird die Schau durch bedeutende internationale Leihgaben aus der Kunstsammlung der Familie Fielmann, dem Nationalmuseum in Stockholm, dem Kunstmuseum Den Haag sowie von privaten Leihgebern bereichert.
Es zeigen sich die großen Themen der Moderne im Spiegel des Nordens: das Experiment mit der Technik, der Übergang vom Naturalismus zu freier Farb- und Formgebung, die Reduktion als künstlerische Provokation und nicht zuletzt das Meer als Projektionsfläche existenzieller Erfahrung. Die Ausstellung lädt dazu ein, den Aufbruch in die Moderne als künstlerische Bewegung zwischen Meer, Himmel und Horizont aus ungewohnter Perspektive neu zu entdecken.
Weitere Informationen finden Sie hier...
Ausstellung: Moderne trifft Küste
Edvard Munch Sommertag auf dem Anleger, 1888, © Museum Kunst der Westküste
- Details

Erinnern an die Schauspielerin Eva Mayer
Lesung mit Sibylle Kuhne und Barbara Trommer zur Jüdischen Woche 2026
Freitag, 26. Juni 2026, ab 19 Uhr
Grieg-Begegnugnsstätte e.V., Talstraße 10, 04103 Leipzig
Die Schauspielerin Eva Mayer (1917-2008) wuchs im Kreise von Malern, Schauspielern und Schriftstellern auf, für die in München-Schwabing bei ihrem Vater Alfred Mayer, dem „tätigen Freund aller Künstler“, immer die Tür offen stand.
Da beginnen ihre Erinnerungen, aus denen die Schauspielerin Sibylle Kuhne vorträgt– von Barbara Trommer ergänzt um Auszüge aus der Laudatio des Leipziger Theaters und aus anderen Dokumenten. Über Jahre hinweg war Eva Mayer an den Städtischen Bühnen Leipzig als Schauspielerin engagiert, war ihr Zuhause in derTalstraße 10.
Helga Wallmüller, „Legende der Theaterfotografie“, schrieb zum 80. Geburtstag:
„Liebe Eva! Du kannst auf ein Leben zurückschauen, das – von Deiner Kindheit an – von Kunst geprägt war. Wie schön – wie beneidenswert! Und dieses Verstehen, dieses Leben mit Kunst, gibt Dir bis heute Kraft, Genuss und Erfüllung. (…)“
Sibylle Kuhne:
„Eva Mayer war mir, der Anfängerin, nicht nur mütterliche Freundin bei meinen ersten Schritten auf dem Theater, sondern sie führte mich auch in die Jüdische Literatur ein, machte mich mit Werken der bildenden Kunst bekannt, mit Worpswede, mit jüdischem Leben, mit der Salonkultur bei ihrem Vater.“
https://www.edvard-grieg.de/events/erinnerungen-von-und-an-die-schauspielerin-eva-mayer
- Details
In ca. 600 Metern Tiefe im Seegebiet des Skagerraks fanden Archäologen ein gut erhaltenes Schiffswrack. Einzigartig erscheint der Fund, denn die Schiffsladung besteht zu großen Teilen aus Porzellan. Das wohl aus dem 1800 Jahrhundert stammende Schiff transportierte eine große Anzahl an gut erhaltenen Schalen aus chinesischem Porzellan. Da der Name des Wracks noch nicht bekannt ist, nannten die Forscher das Schiff kurzerhand "Porselensvraket"
Bild: © Sindre Kinnerød / Riksantikvaren
- Details
Ben Cruchley
Abschlusskonzert der Grieg-Festtage 2026 Klavierrezital mit Ben Cruchley
Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche 2026
Sonntag, 21. Juni 2026, ab 14 Uhr
Grieg-Begegnugnsstätte e.V., Talstraße 10, 04103 Leipzig
Der in Toronto geborene Pianist Ben Cruchley, von der Presse für seine “sehr individuelles”, “charismatisches”, und “immer spannendes ”Spiel gefeiert, war 2. Preisträger beim Beethoven Wettbewerb Bonn (2015) und 3. Preisträger mit Sonderpreis beim Grieg Wettbewerb in Bergen (2016).
Anlässlich des Themenjahres TACHELES gastiert er in Leipzig mit Werken der jüdischen Komponisten Hanns Eisler und Griegs Lehrer Ignaz Moscheles. Außerdem stehen Edvard Griegs Ballade g-Moll op. 24 und Robert Schumanns Davidsbündlertänze op. 6 auf dem Programm.
Ben Cruchley, Klavier
https://www.edvard-grieg.de/events/ben-cruchley
- Details

Heimatlos – aber nicht haltlos: Zuflucht in Religion, Bildung, Musik, Kultur
Grieg-Festtage 2026 Moderiertes Programm mit Itto Bakir (Sopran), Arda Arman (Klavier) und Jonathan Helbig (Moderation)
Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche 2026
Samstag, 20. Juni 2026, ab 19 Uhr
Grieg-Begegnugnsstätte e.V., Talstraße 10, 04103 Leipzig
Was bedeutet es, heimatlos zu sein – und wo finden wir Halt? Dieses Konzert beleuchtet musikalisch die Erfahrung von Identitätsverlust und innerer Zugehörigkeit in jüdischen wie nicht-jüdischen Biografien.
Gustav Mahler beschreibt sich selbst als dreifach heimatlos – kulturell, national, religiös. Auch Salomon Jadassohn, Zeit seines Lebens in Leipzig, war von wachsendem Antisemitismus betroffen, der seine Werke als „akademisch“ abtat. Lazar Weiner fand seine jüdische Identität erst im amerikanischen Exil wieder. Erwin Schulhoff floh in politische Ideologien, um einer jüdischen Stigmatisierung zu entkommen. Und selbst Max Bruch, kein Jude, wurde wegen seiner Kol Nidrei-Komposition Ziel antisemitischer Zuschreibungen.
Diese Brüche werden durch Musik verbunden, die zwischen Tradition und Aufbruch vermittelt. Ein neues Werk von Jonathan Helbig führt den Bogen in die Gegenwart: Eine Komposition für Sopran und Klavier, inspiriert von jüdischen Klangtraditionen, sucht nach einer Antwort auf die Frage: Wie tief reicht Zugehörigkeit?
Ein eindrucksvolles Programm über Entwurzelung, Selbstbehauptung und die Kraft der Musik als geistige Heimat.
Itto Bakir, Sopran
Arda Arman, Klavier
Jonathan Helbig, Moderation
Foto: Otto Klemperer, Prinz Hubertus von Löwenstein, Arnold Schönberg und Ernst Toch in den Bergen von Santa Monica
- Details

Henriques – Hinrichsen: Eine Familiengeschichte in Liedern
Auftakt Grieg-Festtage 2026 Moderiertes Konzert zur Geschichte der Verlegerfamilie Hinrichsen mit dem Ensemble sospiratem
Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche 2026
Freitag, 19. Juni 2026, ab 19 Uhr
Grieg-Begegnugnsstätte e.V., Talstraße 10, 04103 Leipzig
Das moderierte Konzertprogramm erzählt die außergewöhnliche Reise der Familie Henriques, später Hinrichsen, von der Vertreibung aus Spanien über Portugal, Dänemark und Leipzig. Die Geschichte wird durch Musik des 13. bis 20. Jahrhundert lebendig, die die jeweiligen Stationen und kulturellen Einflüsse widerspiegelt.
Die Zeitreise beginnt mit den Cantigas de Santa Maria, die unter Alfons dem Weisen gesammelt wurden, einem vehementen Fürsprecher religiöser Toleranz.
Weiter führt das Programm zu traditionellen sefardischen Liedern, die nach der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung Spaniens als tragbares Kulturgut in Europa und dem Mittelmeerraum verbreitet wurden. Es beleuchtet Glückstadt als dänische Exulantenstadt mit Religionsfreiheit in einem vom Glaubenskrieg zerrütteten Europa und Hamburg als Zentrum sefardischer Kultur in Mitteleuropa.
Die Stationen zeigen die Transformation der Familie vom sefardischen zum aschkenasischen und schließlich assimilierten Judentum. Juddische Lieder stehen neben deutschen Volksliedern und spiegeln den kulturellen Integrationsprozess wider. Hinrichsen, der das vom Kaiser initiierte „Volksliederbuch für Männerchor“ herausgab, erhielt dafür später den Kronenorden – ein symbolträchtiger Akt deutsch-jüdischer Kulturgeschichte, der die Familie Hinrichsen allerdings nicht vor den bevorstehenden Entwicklungen bewahren konnte.
Ensemble Sospiratem
Babett Niclas, Harfe
Clarissa Renner, Gesang
Uwe Ulbrich, Violine
Hannes Malkowski, Percussion
https://www.edvard-grieg.de/events/henriques---hinrichsen-eine-familiengeschichte-in-liedern
- Details

Buchvorstellung: «Gemeinsam gegen Hitler»
Quisling und Terboven – Norweger und Deutsche im Widerstand 1940 – 1945
Referenten:
Hermann Vinke
Peter von Rüden (Autor)
Wann: Sonntag, 14. Juni 2026, ab 11 Uhr
Wo: Kulturtreff Vahrenheide, Wartburgstraße 10, 30179 Hannover/Vahrenheide
Kontakt: Bernd Fitze-Frank, Tel.: (0511)71654365, Mail:

