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Dieses Mal gibt es eine neue Rezension im Bereich "Jugendbücher"

 

  • Von Elisabeth Herrmann - Ravna, Tod in der Arktis

Herrmann - Ravna

 

Vemork Wasserkraftwerk

 

Das Land ist stolz darauf, dass ein ganz großer Teil der im Land benötigten Energie in Form von Strom aus erneuerbaren Quellen äußerst umweltverträglich erzeugt wird. Die Beheizung der Häuser elektrisch, eine rekordhohe Zulassung von Elektrofahrzeugen – keine Belastung der Luft durch Verwendung von fossilen Brennstoffen! Sieht man einmal davon ab, dass die Errichtung eines Wasserkraftwerkes (womöglich an einem voluminösen Stausee) nicht ohne riesige Eingriffe in die Natur erfolgen kann, und erst kürzlich ein Gericht darüber entschieden hat, dass womöglich 150 Windräder wieder abgebaut werden müssen, weil sie die Weidegründe von Rentieren zerstört haben, mag diese Behauptung einen richtigen Kern haben: Läuft die Energiegewinnung erst einmal auf diese Weise, stößt sie keine klimaschädlichen Gase mehr aus.
Ein Vergleich des CO2-Ausstoßes einzelner Länder pro Jahr zeigt das:

  • Russland 1569 Milliarden Tonnen
  • USA 4713 Milliarden Tonnen
  • Norwegen 41 Milliarden Tonnen
  • China 10668 Milliarden Tonnen
  • Großbritannien 329 Milliarden Tonnen

Wird der CO2-Ausstoß allerdings auf die Einwohneranzahl umgerechnet, ergibt sich schon ein anderes Bild; auf jeden Einwohner kommen statistisch in:

  • Russland 10,8 Tonnen
  • USA 14,2 Tonnen
  • Norwegen 7,7
  • China 7,4
  • Großbritannien 4,9

Neuer DNF-Vorstand 2021

(v.l.n.r. Klaus Hofmann, Marianne Kuhn, Barbara Teske, Ralf Warnecke, Thomas Mertens, nicht auf dem Bild sind Christiane Hornung und Jörn Backhaus)

(Foto: Uta Kempf)

Am 13. November 2021 fand die Mitgliederversammlung auf Einladung der RG-Gruppe Hannover im Kulturtreff Vahrenheide statt.

Die Mitgliederversammlung war mit 53 Mitgliedern gut besucht.
Nach dem Jahresbericht des Vorstandes, vorgetragen vom scheidenden 1. Vorsitzenden Prof. Dr. Peter von Rüden, wurde von Ralf Warnecke (2. Vorsitzender) der Bericht der Kassenprüfer verlesen.
Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes wurde mit den Wahlen die Mitgliederversammlung nach einer kleinen Pause fortgesetzt.

Der 1. Vorsitzende sowie die beiden Beisitzer Renate von Rüden und Bernd Fitze-Frank kandidierten nicht erneut für den Vorstand. Ralf Warnecke wurde von der Mitgliederversammlung zum 1. Vorsitzenden und Klaus Hofmann zum 2. Vorsitzenden gewählt. Barbara Teske und Marianne Kuhn wurden in ihren Ämtern (Kassenwartin und Schriftführerin) bestätigt. Als Kandidaten für die drei offenen Posten als Beisitzer bewarben sich Thomas Mertens, Christiane Hornung und Jörn Backhaus. Auch diese Kandidaten wurden durch die Mitglieder bestätigt und erhielten ihre Mandate.

Im Anschluss an diesen vereinsinternen Teil folgte noch ein kurzweiliges Konzert von Prof. Dr. Joachim Dorfmüller, welches mit langem Applaus und einigen Zugaben zu Ende ging.

Vielen Dank ergeht auch an die Regionalgruppe Hannover für die perfekte Organisation und die hervorragende Bewirtung.

 

 

 

Als erster ausländischer Gast besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 4. November 2021 den neu gewählten Regierungschef Jonas Gahr Støre in Norwegen.
Prioritäten einer künftigen Zusammenarbeit sollen das Erreichen der Klimaziele von Paris und die Sicherheitspolitik sein.
Immer wieder aber taucht in der Rede des Bundespräsidenten die Formulierung „deutsch-norwegische Freundschaft“ auf, ein Zustand, der erst durch einen Jahrzehnte-langen Versöhnungsprozess erreicht werden konnte. In diesem Zusammenhang zitierte er Willy Brandt, der 1971 als frisch gekürter Friedensnobelpreisträger formuliert hatte „Unser Europa, aus der Erfahrung von Leiden und Scheitern geboren, ist der bindende Auftrag der Vernunft.“ Diesen Auftrag gelte es, auch weiterhin in die Tat umzusetzen. Die augenblickliche Freundschaft, die beide Länder verbindet, sei keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis bewusster und aktiver Bemühungen von deutschen und norwegischen Frauen und Männern, die neugierig auf das jeweils andere Land waren und ihre Kultur miteinander geteilt haben.

Genau dazu möchte die Deutsch-Norwegische Freundschaftsgesellschaft mit ihren Aktivitäten auch ihren Beitrag leisten…

 

 

 

 

Anne Holt und Gabriele Haefs

 Dr. Gabriele Haefs (li.) übersetzt Fragen und Antworten für Anne Holt (re.)

Anne Holt erhielt im Oktober den Radio Bremen Krimipreis 2021 als Auszeichnung für die Klarheit, mit der sie gesellschaftlich brennende Konflikte in ihren Romanen thematisiert: von rechtsradikalen Terroranschlägen über Attentate auf hochrangige PolitikerInnen bis zu Doping und Intrigen in einem mächtigen Sportverband. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert und zählt seit der Erstvergabe 2001 zu den renommiertesten Krimipreisen in Deutschland.
Nachdem Anne Holt von Radio Bremen geehrt worden war, hat sie für die Regionalgruppe Bremen / Nordwestl. Niedersachsen einen Tag später eine Lesung in der Stadtbibliothek Bremen möglich gemacht. Gemeinsam mit ihrer Übersetzerin Dr. Gabriele Haefs gelang Anne Holt ein kurzweiliger Abend, bei dem sie viel in Norwegisch las und diskutierte und die Zuhörer, etliche der norwegischen Sprache mächtig, regen Anteil nahmen. Gabriele Haefs las aus dem neuen Krimi „Ein Grab für zwei“ auf Deutsch und übersetzte in beide Richtungen...

Von Rom zum Nordkap

 (c) Pixabay

An dieser Stelle wurde schon des Öfteren über rekordverdächtige Leistungen berichtet, das Nordkap zu erreichen. Eine weitere aus der Masse dieser Versuche herausragende Variante ist zwei Italienern gelungen:
Fabio Barone und sein Beifahrer Allesandro Tedine starteten Anfang September dieses Jahres mit einem Ferrari F8 Tributo in der Via dei Fori Imperiali nahe dem Kolloseum mitten in Rom. Ihr Ziel: In einer non-Stop-Fahrt das Nordkap zu erreichen. Google maps rechnete ihnen eine Fahrzeit dorthin von 49 Stunden aus – diese Zeit wollten sie unterbieten.
Sie hielten sich die ganze Strecke über an alle Geschwindigkeitsbegrenzungen und gaben nur auf den Autobahn-Abschnitten ohne Geschwindigkeitsbegrenzung in Deutschland Vollgas.
Nach 45 Stunden, 20 Minuten und 27 Sekunden hatten sie ihr Ziel erreicht.