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Neuer DNF-Vorstand 2021

(v.l.n.r. Klaus Hofmann, Marianne Kuhn, Barbara Teske, Ralf Warnecke, Thomas Mertens, nicht auf dem Bild sind Christiane Hornung und Jörn Backhaus)

(Foto: Uta Kempf)

Am 13. November 2021 fand die Mitgliederversammlung auf Einladung der RG-Gruppe Hannover im Kulturtreff Vahrenheide statt.

Die Mitgliederversammlung war mit 53 Mitgliedern gut besucht.
Nach dem Jahresbericht des Vorstandes, vorgetragen vom scheidenden 1. Vorsitzenden Prof. Dr. Peter von Rüden, wurde von Ralf Warnecke (2. Vorsitzender) der Bericht der Kassenprüfer verlesen.
Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes wurde mit den Wahlen die Mitgliederversammlung nach einer kleinen Pause fortgesetzt.

Der 1. Vorsitzende sowie die beiden Beisitzer Renate von Rüden und Bernd Fitze-Frank kandidierten nicht erneut für den Vorstand. Ralf Warnecke wurde von der Mitgliederversammlung zum 1. Vorsitzenden und Klaus Hofmann zum 2. Vorsitzenden gewählt. Barbara Teske und Marianne Kuhn wurden in ihren Ämtern (Kassenwartin und Schriftführerin) bestätigt. Als Kandidaten für die drei offenen Posten als Beisitzer bewarben sich Thomas Mertens, Christiane Hornung und Jörn Backhaus. Auch diese Kandidaten wurden durch die Mitglieder bestätigt und erhielten ihre Mandate.

Im Anschluss an diesen vereinsinternen Teil folgte noch ein kurzweiliges Konzert von Prof. Dr. Joachim Dorfmüller, welches mit langem Applaus und einigen Zugaben zu Ende ging.

Vielen Dank ergeht auch an die Regionalgruppe Hannover für die perfekte Organisation und die hervorragende Bewirtung.

 

 

 

Als erster ausländischer Gast besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 4. November 2021 den neu gewählten Regierungschef Jonas Gahr Støre in Norwegen.
Prioritäten einer künftigen Zusammenarbeit sollen das Erreichen der Klimaziele von Paris und die Sicherheitspolitik sein.
Immer wieder aber taucht in der Rede des Bundespräsidenten die Formulierung „deutsch-norwegische Freundschaft“ auf, ein Zustand, der erst durch einen Jahrzehnte-langen Versöhnungsprozess erreicht werden konnte. In diesem Zusammenhang zitierte er Willy Brandt, der 1971 als frisch gekürter Friedensnobelpreisträger formuliert hatte „Unser Europa, aus der Erfahrung von Leiden und Scheitern geboren, ist der bindende Auftrag der Vernunft.“ Diesen Auftrag gelte es, auch weiterhin in die Tat umzusetzen. Die augenblickliche Freundschaft, die beide Länder verbindet, sei keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis bewusster und aktiver Bemühungen von deutschen und norwegischen Frauen und Männern, die neugierig auf das jeweils andere Land waren und ihre Kultur miteinander geteilt haben.

Genau dazu möchte die Deutsch-Norwegische Freundschaftsgesellschaft mit ihren Aktivitäten auch ihren Beitrag leisten…

 

 

 

 

Anne Holt und Gabriele Haefs

 Dr. Gabriele Haefs (li.) übersetzt Fragen und Antworten für Anne Holt (re.)

Anne Holt erhielt im Oktober den Radio Bremen Krimipreis 2021 als Auszeichnung für die Klarheit, mit der sie gesellschaftlich brennende Konflikte in ihren Romanen thematisiert: von rechtsradikalen Terroranschlägen über Attentate auf hochrangige PolitikerInnen bis zu Doping und Intrigen in einem mächtigen Sportverband. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert und zählt seit der Erstvergabe 2001 zu den renommiertesten Krimipreisen in Deutschland.
Nachdem Anne Holt von Radio Bremen geehrt worden war, hat sie für die Regionalgruppe Bremen / Nordwestl. Niedersachsen einen Tag später eine Lesung in der Stadtbibliothek Bremen möglich gemacht. Gemeinsam mit ihrer Übersetzerin Dr. Gabriele Haefs gelang Anne Holt ein kurzweiliger Abend, bei dem sie viel in Norwegisch las und diskutierte und die Zuhörer, etliche der norwegischen Sprache mächtig, regen Anteil nahmen. Gabriele Haefs las aus dem neuen Krimi „Ein Grab für zwei“ auf Deutsch und übersetzte in beide Richtungen...

Von Rom zum Nordkap

 (c) Pixabay

An dieser Stelle wurde schon des Öfteren über rekordverdächtige Leistungen berichtet, das Nordkap zu erreichen. Eine weitere aus der Masse dieser Versuche herausragende Variante ist zwei Italienern gelungen:
Fabio Barone und sein Beifahrer Allesandro Tedine starteten Anfang September dieses Jahres mit einem Ferrari F8 Tributo in der Via dei Fori Imperiali nahe dem Kolloseum mitten in Rom. Ihr Ziel: In einer non-Stop-Fahrt das Nordkap zu erreichen. Google maps rechnete ihnen eine Fahrzeit dorthin von 49 Stunden aus – diese Zeit wollten sie unterbieten.
Sie hielten sich die ganze Strecke über an alle Geschwindigkeitsbegrenzungen und gaben nur auf den Autobahn-Abschnitten ohne Geschwindigkeitsbegrenzung in Deutschland Vollgas.
Nach 45 Stunden, 20 Minuten und 27 Sekunden hatten sie ihr Ziel erreicht.

 

 

 

 

 

Er war der erste Mensch, der alleine und ohne Nachschubversorgung auf Skiern und mit Schlitten den Nordpol erreichte. Unter denselben Bedingungen durchquerte er als Erster die Antarktis.

Seit kurzem sind in der von Klaus Isele herausgegebenen POLARBIBLIOTHEK seine drei Bücher...

- Alleine zum Nordpol
Eine packende Schilderung der ersten Solo-Expedition auf Skiern ohne Nachversorgung aus der Luft zum Nordpol.

- Allein durch die Antarktis
1997 gelang dem Norweger Børge Ousland die erste Solodurchquerung der Antarktis über den Südpol ohne Nachversorgung aus der Luft. Knapp 3000 km legte er zu Fuß und auf Skiern zurück. Dabei zog er einen Schlitten, der am Anfang der Expedition knapp 200 kg wog.

- Allein über den Nordpol
Der fesselnde Bericht über die erste Solodurchquerung der Arktis auf Skiern - von Sibirien über den Nordpol bis nach Ostkanada.

... auf Deutsch lieferbar.

Ebenfalls in der Polarbibliothek lieferbar ist Carsten Borchgrevinks Buch
Festes Land am Südpol: Erlebnisse auf der Expedition nach dem Südpolarland 1898-1900

 

 

 

 

Homepage von Simen Holvik (c) Simen Holvik

Norwegen der Länge in einem Stück nach von Süden nach Norden (oder umgekehrt) zu durchqueren – zu Fuß, mit dem Rad oder auf Skiern – ist wohl nicht jedermanns Sache. Gleichwohl übt diese Option auf manche Menschen, die einigermaßen extreme Herausforderungen suchen, einen großen Reiz aus. Berichte über solche Unternehmung gibt es jedes Jahr; die handelnden Personen kommen dabei aus ganz Europa. Manche machen sich allein auf den Weg und tragen ihre persönliche Ausstattung (incl. Zelt) von Anfang bis Ende selbst, andere suchen sich logistische Unterstützung bei Begleitpersonen und -fahrzeugen.
Die Entfernung zwischen Kap Lindesnes im Süden und dem Nordkap wird auf einem Straßen-Wegweiser mit 2518 km angegeben. Eine „richtige“ Route gibt es allerdings nicht; jeder kann sich seinen Weg ganz individuell gestalten; manchmal führt er sogar teilweise auch durch Schweden und/oder Finnland (Ist das dann eigentlich noch strenggenommen „Norge på langs“?). So variieren die tatsächlich abgeleisteten Kilometer zwischen 2500 und 3000. Entsprechend unterschiedlich sind auch die dazu benötigten Zeiten: vier bis fünf Monate sind das Übliche. Die meisten dieser Unternehmungen finden zwischen Mitte Mai und Mitte Oktober von Süden nach Norden statt.
Völlig aus der Reihe fällt jetzt die jüngste Durchquerung: Simen Holvik aus Stavanger startete am 1. Juli dieses Jahres am Nordkap und erreicht am 26. Juli Kap Lindesnes. Seine kürzeste Tagesstrecke war 69 km, die längste 127 km. Mit 26 Tagen (geplant hatte er 30 Tage) hat er nun einen neuen Rekord aufgestellt; der bisherige betrug 42 Tage; er wurde 2010 von Erik Nossum aufgestellt.
Wer ist dieser Simen Holvik? Auf seiner Homepage gibt er an, dass er im Jahr 2015 mit dem Laufen angefangen hat. Nachdem 2019 seine Frau gestorben war und er mit seinen beiden 7 und 9 Jahre alten Kindern allein dastand, konnte er beim Laufen seine innere Ruhe gewinnen. Dies führte zu persönlichen Höchstleistungen: Innerhalb von 24 Stunden lief er 253,355 Kilometer, im Jahr 2020 war er 5.-Bester der Welt in dieser Disziplin, 2019 der Beste im Norden im 24-Stunden-Lauf.

Wer noch mehr über diesen Mann wissen will: https://www.simenpaalangs.no/