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Peter Schulze ist für seinen Einsatz für den norwegischen Jazz vom norwegischen König Harald mit dem Königlich Norwegischen Verdienstorden Ritter 1. Klasse geehrt worden. Schulze erhielt den Orden am Freitag, 7. Februar, in Berlin aus der Hand von Petter Ølberg, norwegischer Botschafter in Deutschland.

Petter Ølberg und Peter Schulze

(c) Sarah Harms

„Peter Schulze ist eine Jazz-Legende. Seit Jahrzehnten tut er aus Leidenschaft unglaublich viel für diese Musik und für Norwegen und wird dafür mit diesem hohen norwegischen Orden geehrt“, so Botschafter Petter Ølberg. Sein Einsatz für die jazzahead! in Bremen, das Jazzfest Berlin und den bekannten Sendesaal Bremen gepaart mit der Begeisterung für norwegischen Jazz hätten die deutsche und die norwegische Jazzszene einander stets nähergebracht und bedeute für Musiker und Musikbegeisterte beider Länder viel.

Peter Schulze war Jazzredakteur bei Radio Bremen und dann Musikchef bei Bremen 2. Fünf Jahre lang war er nach der Jahrtausendwende künstlerischer Leiter des Jazzfest Berlin und zum Teil zeitgleich Vorstandsmitglied beim Europe Jazz Network. Schulze war auch erst künstlerischer Berater, dann künstlerischer Leiter von jazzahead! in Bremen. „Es ist sicher kein Zufall, dass während seiner Zeit dort Norwegen im vergangenen Jahr Partnerland von jazzahead!, der wichtigsten Jazzmesse der Erde, wurde“, so Ølberg, dem es wichtig ist, zu betonen, dass es Schulze nie in den Sinn gekommen wäre, norwegischen Jazz nur deshalb zu fördern, weil dieser aus Norwegen kommt und Schulze dieses Land und seine Leute sehr schätzt. „Nein, unbestechlich wie er bist, war und ist es stets einzig die Qualität, die ihn für die Musik aus Norwegen eingenommen hat und hoffentlich noch viele weitere Jahre einnimmt“, so Ølberg.

Ølberg Schulze und Musiker Rumi Songs von Trygve Seim

(c) Sarah Harms