| – die lebendige Brücke zwischen Norwegen und Deutschland |
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Die DNF kann 2008 auf ihr 20-jähriges Bestehen zurückblicken. In zwei Veranstaltungen in Oslo und in Berlin wird der Geburtstag gefeiert. Wie in jedem Leben ist auch die DNF-Geschichte von Höhen und Tiefen gekennzeichnet. Dabei überwiegen jedoch eindeutig die schönen Momente und erfolgreichen Aktivitäten des ehrenamtlichen Engagements zur Förderung der deutsch-norwegischen Beziehungen. In zwei Ausgaben soll an dieser Stelle im DNF-Magazin ein Rückblick aus der Bundessicht vorgenommen werden. Die eigentliche Vielfalt des Vereinslebens spiegelt sich heute wie früher jedoch in den regelmäßigen Treffen der Regionalgruppen wider. Sie sind das Herz der DNF. Überlegungen zur Vereinsgründung gab es bereits 1987. Am 8. März 1988 unterzeichneten dann die Gründungsmitglieder Odd H. Andreassen, Ulrich Kreuzenbeck, Uwe Marschel, Claudia Schmidt, Jürgen Schüring, Dr. Karl R. von der Rahe und Trond Wahlstrøm in Hamburg die Satzung der DNF. Ulrich Kreuzenbeck und Odd. H. Andreassen wurden 1. und 2. Vorsitzender; Trond Wahlstrøm Beiratsvorsitzender. Überlegungen zur Vereinsgründung gab es bereits 1987. Am 8. März 1988 unterzeichneten dann die Gründungsmitglieder Odd H. Andreassen, Ulrich Kreuzenbeck, Uwe Marschel, Claudia Schmidt, Jürgen Schüring, Dr. Karl R. von der Rahe und Trond Wahlstrøm in Hamburg die Satzung der DNF. Ulrich Kreuzenbeck und Odd. H. Andreassen wurden 1. und 2. Vorsitzender; Trond Wahlstrøm Beiratsvorsitzender. |
Zur ersten Jahreshauptversammlung im April 1989 zählte die DNF bereits 2.500 Mitglieder. Sie sollten sich kurz danach in Regionalgruppen organisieren. Werbend für Norwegen und sich selbst begleitete die DNF die jährliche Norwegentour des norwegischen Fremdenverkehrsamtes in Deutschland. 19 Monate nach der Gründung hatte man 3.000 Mitglieder Bei der Skandinavischen Woche 1989 in Essen war die DNF erstmalig mit dabei. Der ehemalige norwegische Ministerpräsident Kåre Willoch wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt Ein deutsch-norwegischer Freundschaftspreis ging an Ellen Busch, die sich für die Zusammenführung von norwegischen Kriegskindern mit ihren deutschen Vätern engagierte. In Oldenburg bildete sich im Oktober 1989 die erste DNF-Regionalgruppe. Sprachkursangebote wurden ausgebaut und Weihnachtsreisen nach Norwegen angeboten. Mitte 1990 stieg die Mitgliederzahl auf 3.500. Der Vorstand wurde in der Mitgliederversammlung bestätigt. Weitere Regionalgruppen gründeten sich. In einer Resolution sprach sich die DNF gegen die Wiederaufnahme des Walfangs in Norwegen und für eine Verlängerung des Walmoratoriums aus. Nach der deutschen Einheit nahm der Verein an der 1. Norwegen-Tour durch die neuen Bundesländer teil. Verschiedene Reiseangebote für Mitglieder, Sprachkurse in Essen sowie die Vermittlung von Briefkontakten steigerten die Attraktivität der DNF. Ende 1991 gab es 15 Regionalgruppen, die sich in der Regel 8-10 mal im Jahr treffen. Ein Kindermalwettbewerb „Buntes Norwegen“ sowie eine Fotokonkurrenz „Norwegen kontrastreich“ standen mit einer Hurtigruten-Schnuppertour im Mittelpunkt der Bundesaktivitäten der DNF im Jahr 1992. An dessen Ende hatte man 4.500 Mitglieder. Höhepunkte des Jahres 1993 waren ein in Zusammenarbeit mit der Westfälischen Schule für Musik organisiertes Grieg-Konzert in Münster und eine Norwegenausstellung am Niederrhein. Hinzu kamen ein Violinkonzert mit Susanne Lundeng in Stuttgart und ein Besuch einer Schülergruppe aus Porsgrunn in Hamburg. Seit 1993 berichtete die DNF im 2-monatlich erscheinenden Norwegen-Magazin über das Vereinsleben und norwegische Ereignisse, später erschien eine DNF-Beilage zum Nordis-Magazin. Die Mitgliederversammlung wählte Ulrich Kreuzenbeck und Odd Andreassen wieder. Helga Rahe rückte an die Spitze des Beirats. |
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1995 war das Jahr der Veränderungen in der DNF. Mit einer Mitgliederbefragung und einem Workshop der Regionalgruppenleiter wurden Leitbilder für die Zukunft entwickelt. Eine erste Satzungsänderung wurde erstellt. Ebenso ging es um die Verbesserung der Außendarstellung der DNF und der Werbung. Aus beruflichen Gründen legte Ulrich Kreuzenbeck den Vorsitz nieder. Seine Nachfolgerin wurde Helga Rahe. Das Jahr 1995 stellte die DNF aber auch mit einer kritischen finanziellen Entwicklung, Meinungsunterschieden in der Vereinsführung und dem Ausscheiden der Geschäftsführerin vor große Herausforderungen. Anscheinend mangelnder Kandidaturen für einen neuen Beirat und Vorstand war im Vorfeld der Jahreshauptversammlung gar von einer Vereins- auflösung die Rede. Doch die Wahlen in Stuttgart ergaben schließlich einen neuen Beirat mit Ulf Goertz, Jürgen Kaulitzki, Gerhard Rutzen, Franz Thönnes und Uwe Weber. |
| Nach Helga Rahes Rücktritt wurden Franz Thönnes 1. und Ulf Goertz 2. Vorsitzender. Später wurde der Beirat durch Heike Liedtke, Gudrun Niemeyer und Martin Schmolke ergänzt. Den Beiratsvorsitz übernahm Uwe Weber.Von Anfang an konzentrierte sich der neue Vorstand auf die finanzielle und organsiatorische Konsolidierung des Vereins. Anfang 1996 übernahm Trid Nyloy die Geschäftsführung. In einem Treffen aller Regionalgruppenleiter wurde eine engere Kooperation mit der norwegischen Botschaft entwickelt. Die Gründlichkeit der organisatorischen Konsolidierung machte mit Unterstützung der Behörden deutlich, dass alle in der Vergangenheit durchgeführten Wahlen nicht der Satzung entsprachen. Franz Thönnes und Ulf Goertz wurden daraufhin auf Antrag vom Gericht als Notvorstand eingesetzt, der satzungsgemäße Wahlen vorbreiten sollte. So wurden auf der Mitgliederversammlung des Jahres 1996 eine neue Satzung beschlossen und ein neuer Beirat gewählt, der identisch mit dem bisherigen war. Die Projekte „Zusammenarbeit mit dem Hammerfest Historielag zur Aufarbeitung der deutschen Besatzungszeit in Nordnorwegen“ von Fritz Fadranski und „Wiederaufbau einer norwegischen Matrosenstation in Potsdam“ der Projektgruppe „Kongsnæs“ fanden die Würdigung und Unterstützung der DNF. Die EDV mit der Mitgliederdatenverwaltung und die Buchführung wurden optimiert. Im November 1996 präsentierte sich die DNF auf den Skandinavientagen in Essen. Ende des Jahres hatte die DNF 4.000 Mitglieder in 27 Regionalgruppen. Zum norwegischen Nationalfeiertag 1997 reiste eine Gruppe von 80 DNF-Mitgliedern nach Oslo. Höhepunkt des Jahres war jedoch der DNF-Norwegen-Tag im Juni zu dem 4.000 Besucher in das NDR-Landesfunkhaus nach Hannover kamen. Das Jahr endete mit einer erfolgreichen Konsolidierungsbilanz des Vorstandes. Mehr Transparenz, eine bessere Zusammenarbeit der Aktiven und der Gremien waren hierfür die Grundlage. Stolz konnte man auf über 200 jährliche Veranstaltungen der DNF zurückblicken. Heike Goertz-Liedtke folgte Roland Schröder in der Geschäftsführung. Erstmals wurden nach der neuen Satzung Vorstand und Beirat gewählt. Dabei wurden die bisherigen Mitglieder der Vereinsführung bestätigt. Anfang 1998 wurden in den Vorsitz und die Stellvertretung der neuen Regionalgruppenvertretung Ingolf Clausen und Silvia Dieffenbach gewählt. Diesem Gremium fiel die Koordinierung der Regionalgruppenarbeit sowie die jährliche Haushaltsplan-Beratung zu. Mit dem scanclub konnten die Vergünstigungen für DNF-Mitglieder erheblich verbessert und ausgeweitet werden. Neu DNF-Pins boten die Möglichkeit, auch für die DNF deutliche Flagge zu zeigen. Dem Vorstand gelang es erfolgreich, die „steuerlichen Hinterlassenschaften“ der Jahre 1993 -1995 aufzuarbeiten und damit auch von den Finanzbehörden wieder die Anerkennung als gemeinnützige Organisation zu erhalten. Von allen wurde dies nach einem dreijährigen Konsolidierungsprozess mit großer Freude betrachtet. Das zweite Lebensjahrzehnt hatte damit für das engagierte Wirken der vielen ehrenamtlich Aktiven wieder eine gute Grundlage. |
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