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Den norske bokbyen

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Sommer 2006 / 2009
Ein Ausflug zu Norwegens erster Bücherstadt - Den norske bokbyen
panoram
Bei jeder Norwegenrundreise zieht es uns immer wieder nach Sogndal hin, am Sognefjord, den längsten Fjord Norwegens, wo wir auf dem 3 km entfernten "Kjørnes Camping" Platz hervorragend wohnen.
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Diese Gegend besuchen wir immer wieder sehr gerne, weil sie absolut zentral liegt für die verschiedensten Ausflüge. In alle Richtungen hat man in nicht allzu großer Entfernung die schönsten Ziele:
  • 5 Stabkirchen sind in unmittelbarer Nähe zu besichtigen (darunter die kleinste, die älteste und die best erhaltene)
  • man kann viele schöne Wanderungen am Fjord unternehmen oder die Berge mit unterschiedlichstem Schwierigkeitsgrad besteigen.
  • eindrucksvolle Fahrten auf dem Sognefjord oder den sehr schmalen und besonders imposanten Næroy- oder Aurlandfjord
  • Ganz in der Nähe ist der Lærdaltunnel, der längste Straßentunnel der Welt mit einer Länge von 24,5 km
  • wer die Natur mit ihren gewaltigen Höhen und Aussichten genießen möchte, sollte oberhalb des Tunnels die alteVerbindung über das Fjell zwischen Lærdal und Aurland wählen, den bis auf 1309 ansteigenden "snøvegen" mit seinem spektakulären "Stegastein", einem Aussichtspunkt oberhalb des Aurlandfjords in einer Höhe von 640 m.
  • nicht weit entfernt beginnt die Sognefjellstraße, die über das "Dach Norwegens" führt mit einer Höhe bis zu 1434 m und von der man einen freien Blick auf Norwegens höchsten Berg, den Galdhøppigen (2469 m) und das Fanaråkenmassiv (2068 m) genießen kann.
Ein viel besuchtes Ziel sind die verschiedenen Gletscher, Ausläufer des Jostedalsbreen, die in dieser Region noch sehr tief hinab reichen und dadurch relativ leicht zu erwandern sind. Es ist nahe liegend, dass es dort auch Gletschermuseen gibt, die sehr anschaulich das Wissen über Gletscher und Klima vermitteln.
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Unser Ziel war 2006 das Gletschermuseum "Norsk Bremuseum" in Fjærland, am idyllischen Fjærlandfjord (einem Seitenarm des Sognefjords und nur 35 km von Sogndal entfernt), mit einer besonderen Architektur. Das Museumsgebäude wurde von dem national und international ausgezeichneten, norwegischen Architekten Sverre Fehn entworfen. Er ließ sich dabei vom Gletscher und der umgebenden Landschaft inspirieren. Was wir dort erfuhren hat uns sehr beeindruckt, so war es naheliegend, dass wir uns anschließend die in unmittelbarer Nähe liegenden Gletscher Supphellebreen und Bøyabreen anschauen wollten.
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Nicht weit entfernt vom Gletschermuseum entdeckten wir ein Hinweisschild "Den norske bokbyen", das uns neugierig machte. Das Zentrum von Fjærland, der kleine idyllische Ort Mundal (ca 2 km vom Gletschermuseum entfernt), beherbergt die erste Bücherstadt des Landes „Den norske bokbyen“.
Wir waren sehr überrascht, in dieser ruhigen, idyllischen Landschaft ein Dorf vorzufinden, das in jedem Gebäude, sei es ein Stall, eine kleine Hütte, eine Fährstation oder ein Hotel, von oben bis unten mit antiquarischen Büchern gefüllt war. Viel länger als ursprünglich geplant und vollauf begeistert haben wir in den alten Büchern (auch auf deutsch u.a.) gestöbert, bevor wir dann doch noch die beiden Gletscher in unmittelbarer Nähe bewundern konnten und erfuhren, dass auch sie leider immer mehr abschmelzen.
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Mich haben die vielen leeren Häuser berührt, die wir hier hatten, und so habe ich Büchergeschäfte daraus gemacht.

 

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