| 27. März bis 19. April - Osterurlaub 2009 Nach Nord-Norwegen zum Muschelpflücken im Jøkelfjord |
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| Eine fantastische und erlebnisreiche Reise, genauso erlebten wir unsere Osterferien 2009 auf dem Weg in den hohen Norden. Zweimal haben wir diese Reise schon während der Sommermonate gemacht, dieses Mal wollten wir den Rest vom nordnorwegischen Winter erleben. Ziel unserer Reise, "Jøkelfjord Wohnmobilcamping" bei Laila und Jan Nilsen. Ein stiller, ruhiger und erholsamer Ort in Nord-Troms, frei von Stress und der alltäglichen Hektik. (Jøkelfjord - Kvænangen - Norge, N 70° 3' 43.45" E 21° 55' 47.53", Entfernung zum Nordkap: 308 km, bis Alta: 100 km, bis Tromsø: 228/322 km) | ||
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| Der Ausblick vom Stellplatz ist einzigartig, denn dort gibt es den direkten Blick (sogar vom Toilettenhäuschen aus) auf den Øksfjordjøkelen, Nord - Europas einzigen Gletscher, der ins Meer kalbt, inklusive Gletschertaxi. Mit ein bisschen Glück können die Seeadler beobachtet werden, welche ihre Kreise vom Gletscher aus bis dicht über den Stellplatz ziehen. Alle ausführlichen Informationen über "Jøkelfjord Wohnmobilcamping" gibt es unter: http://www.dampskipsedisjon.no. | ||
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| Unsere Reise begann Ende März in Hannover in Richtung Puttgarden. Weiter mit der Fähre nach Rödby. In Helsingör nahmen wir die Fähre nach Helsingborg und weiter ging es in Schweden, bei noch guten Straßenverhältnissen, in Richtung Stockholm. Kurz hinter Stockholm wurden die Straßenverhältnisse schon schlechter aufgrund von Schnee. Trotz allem ging die Fahrt gut voran und so übernachteten wir das erste Mal in Schweden bei Jönköpping. | ||
| Gut gestärkt ging es am nächsten Morgen früh weiter, Tagesziel war Umeå, wo wir gegen 21.00 Uhr ankamen. Temperatur? - vielleicht minus 10° oder 12°. Einen ruhigen Übernachtungsplatz fanden wir direkt in Umeå am Fluss. Nach dem Abendessen haben wir erst einmal mit Laila und Jan in Jøkelfjord telefoniert, um mehr über die zu erwartenden Straßenverhältnisse zu erfahren. Wir erfuhren dass etwas Schnee und etwas Eis auf den Straßen war, aber es dennoch ganz gut zu fahren sei. So beschlossen wir, am nächsten Tag frühzeitig zu starten, um abends in Karresuando (Grenzübergang Schweden/Finnland) zu sein. |
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| Einige Kilometer weiter, am nächsten Tag, kam ein Rastplatz, auf dem wir unbedingt anhalten mussten - Rentiere, Rentiere und noch mehr Rentiere. Tausende von Rentieren tummelten sich im Gelände und es war ein fantastisches Schauspiel, einmal das live zu erleben, was wir sonst nur aus dem Fernsehen kannten. Aber die Zeit drängte. Bis Alta, dem nächsten Ziel (zum Einkaufen) waren es noch ca. 150 km, und die Straßen ließen ein zügiges Vorankommen nicht unbedingt voraussehen. Ca. gegen 15.00 Uhr jedoch waren wir in Alta, einkaufen ging auch wunderbar in Kautokeino, und jetzt hieß es Endspurt, noch 100 km bis zum "Jøkelfjord Bobilcamping." | ||
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| Laila und Jan informierten wir per Handy über unsere wahrscheinliche Ankunftszeit 19.00 Uhr, und nach 3 ½ Tagen Fahrzeit waren wir endlich am Ziel "Jøkelfjord Bobilcamping", und unsere Hoffnung bestätigte sich - es duftete so lecker - Laila hatte den Får i kol schon auf dem Tisch. Vorerst galt es jedoch, das Wohnmobil heile den Hang hinunter zu fahren. Aber für Jan war auch das kein Problem. Es wurde kurzerhand der Trecker hinters Wohnmobil gehängt, und so konnte Thomas das Wohnmobil langsam und mit sicherem Halt hinunterfahren. Einmal unten angekommen bewegten wir es während des gesamten Urlaubs auch erst wieder zur Heimfahrt, doch dazu mehr am Ende. | ||
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