| Geboren: 18.02.1849 in Stavanger Gestorben: 06.04.1906 in Bergen |
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| Geboren wurde Alexander Lange Kielland als Sohn von Jens Zetlitz Kielland und Christiane Janna Lange. Seine Familie zählte zu den ältesten und einflussreichsten Kaufmannsgeschlechtern. Vater Jens, selber sehr religiös, schickte Alexander in die Katedralskole in Stavanger. Alexander war dort sehr unglücklich. Die Eindrücke dieser für ihn schweren Zeit verarbeitete er später in seinem Buch „Gift“. In seiner Freizeit beschäftigte er sich mit dem Zeichnen, Flöte spielen und Fliegenfischen. Kurz vor seinem 13. Geburtstag verstarb seine Mutter. Kielland absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften und schoss dieses 1871 mit dem Staatsexamen ab. Er war zu diesem Zeitpunkt 22 Jahre alt. Ein Jahr später kaufte er eine Ziegelei in Stavanger, die er bis 1881 betrieb, und heiratete Beate Ramstand. Im Jahre 1878 ging er für ein Jahr nach Paris, wo er die Bekanntschaft mit Bjørnstjerne Bjørnson machte. Bjørnsen half ihm, einen Verleger für seine Kurzprosasammlung „Novelletter“, mit der er debutierte. Die Jahre 1881 bis 1883 verbrachte er in Dänemark und suchte den Kontakt zu dem Literaturwissenschaftler Georg Brandes. Wie Brandes vertrat Kielland die literarische Richtung des Realismus. In all seinen Werken setzte er sich kritisch mit dem Schulwesen, sozialen Missständen in der Gesellschaft sowie der Heuchelei in der Kirche auseinander. Im Jahre 1885 beantragten Bjørnstjerne Bjørnson und Jonas Lie für Kielland ein Dichterstipendium. Das Storting lehnte das Gesuch mit der Begründung ab, dass Kiellands zeitkritische Schriften die Ruhe und Ordnung im Land gefährdeten. Insgesamt betätigte sich Kielland nur in der Zeit von 1879 bis 1891 als Schriftsteller. Gleichwohl ist er den bedeutenden norwegischen Dichtern hinzuzuzählen. Ebenso war er ein eifriger Briefschreiber. Die Briefe aus den Jahren 1869 bis 1906 wurden in 4 Bänden zusammengefasst. Im Jahre 1892 wurde er Bürgermeister der Stadt Stavanger. Dieses Amt hatte er bis 1902 inne. Kielland war zwischenzeitlich auch als Redakteur der Zeitung Stavanger Avis tätig. Im Jahre 1902 ging er als Amtmann nach Møre und Romsdal. Die letzten Jahre seines Lebens litt Kielland an schwacher Gesundheit. Am 06.04.1906 verstarb Kielland in Bergen. Er wurde nur 57 Jahre alt. Es ist töricht, von einem Schmetterling zu verlangen, dass er sich verhält wie ein Maulwurf.
(Zitat Alexander Lange Kielland)
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Die Werke Kiellands |
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