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Geboren: 20.05.1882 in Kalundborg Gestorben: 10.06.1949 in Lillehammer Nobelpreisträgerin |
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| Sigrid Undset wurde 1882 als Tochter des Archäologen Ingvald Martin Undset und der Dänin Anna Maria Charlotte Gyth. Als Sigrid zwei Jahre alt war, zog die Familie nach Kristiania (Oslo). Dort wurden auch ihre Schwestern Ragnhild und Signe geboren. Sigrid war ein begabtes Kind uns schon früh las sie ihrem kranken Vater vor. So lernte sie vieles über die Wickingerzeit und das Mittelalter. Ihr Vater verstarb, als sie 11 Jahre alt war. Sigird verzichtete aus finanziellen Gründen auf die weiterführende Schule und besuchte statt dessen die Handelsschule. Damit gab sie auch ihren heimliche Wunsch, Malerin zu werden, auf. Acht Jahre lang arbeitet sie als Büroangestellte in einem Ingenieurbetrieb. Nebenher schrieb sie. Im Jahre 1907 debutierte sie mit dem Roman „Frau Marta Oulie“. Der Erfolg ermöglichte ihr, die Schriftstellerei zu ihrem Beruf zu machen. Sigrid erhielt ein Stipendium und reiste nach Rom. Dort lebte sie im Künstlermiljö und verliebte sich in den um 13 Jahre älteren Maler Anders Svarstad. 1911 veröffentlichte sie ihren Roman „Jenny“. Im Jahre 1912 heirateten sie in Antwerpen, reisten zunächst nach London und dann wieder zurück nach Rom. Im Jahre 1913 kam Sohn Anders zur Welt. Sigrid reiste zurück nach Norwegen, ihr Mann folgte später. Die Ehe litt unter häufigen Trennungen. Sigrid und Anders Tochter Maren Charlotte wurde geboren. Das Mädchen hatte Epilepsie und war zurück geblieben. Die Mutterrolle war für Sigrid sehr wichtig – sowohl in ihrem Leben als auch in ihren Romanen. Im Jahre 1919 trennten sich Sigrid und Anders Svarstad . Sigrid betrachtete dies als große Niederlage. Obwohl sie schwanger war, reiste sie mit den Kinder nach Bjerkebæk bei Lillehammer. Dort gebar sie Sohn Hans. In der Zeit von 1920 bis 1922 erschien ihre Romantrilogie um „Kirstin Lavransdatter“, die sie weltweit bekannt machte und 1928 mit dem Nobelpreis belohnt wurde. 1924 konvertierte Sigrid Undset zu den Dominikanern und nahm den Namen Schwester Olivia an. Ihre Glauben durfte sie allerdings erst nach der Scheidung von Anders Svarstad praktizieren. In den 30/40er Jahren kämpfte sie mit Reden und Schriften gegen den Nationalsozialismus. Während der Kriegsjahre floh sie über Schweden, Russland und Japan die USA. Nach dem Krieg kehrte sie nach Norwegen zurück, war aber nicht mehr schriftstellerisch tätig. 1947 wurde sie mit dem norwegischen St. Olavs Orden ausgezeichnet für ihr literarisches Werk und ihren Einsatz für ein freies Norwegen während des Krieges. Sigird Undset spendete die Hälfte des Geldes, welches sie mit der Verleihung des Nobelpreises erhielt, zur Unterstützung von Familien mit geistig behinderten Kindern. Den Rest teilte sie auf zwischen dem Legat für mittellose Katholiken und dem Stipendienfonds der Schriftstellervereinigung. Liebe ist wie das tägliche Brot, immer gleich und doch immer wieder anders. (Zitat Sigrid Undset) |
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| Die Werke von Sigrid Undset |
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