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Pål H. Christiansen

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Geboren:       09.09.1958 in Oslo pal_sw

Pål H. Christiansen, sein vollständiger Vorname ist Pål Herman, wurde 1958 in Oslo geboren. Seine Kinder- und Jugendzeit verbrachte er in der Gegend Blindern/Vinderen nahe Oslo. Er besuchte die Grundschule in Vinderen und die Riis Gesamtschule (Ungdomsskole).

Im Jahre 1974 wechselte Christiansen auf das Handelsgymnasium welches er, wie er selber sagt, mit brauchbarem Charakter 1977 verließ. Er nahm ein Jurastudium auf, dass er, wahrscheinlich aus reinem Trotz, abbrach.

Das wiederum führte dazu, dass die Chancen bei der Eroberung wichtiger Positionen innerhalb der Gesellschaft sanken und es somit nur eine Möglichkeit gab: Schriftsteller zu werden, so Christiansen auf seiner Homepage. Folgerichtig besuchte er einen sehr effektiven Schreibkurs in Bø in der Telemark, wo er lernte „fachgerecht ein Radiergummi zu benutzen und eine gute Portion Hochnäsigkeit zu haben“.

Im Jahre 1989, mittlerweile 31jährig, debütierte er mit seinem ersten Roman „Harry var ikke ved sine fulle fem“.

Im Jahre 2007 erschien sein erster Roman in deutscher Sprache.

Neben seinem schriftstellerischen Wirken schreibt er für das Branchenblatt „Dagligvarehandelen“ als freier Mitarbeiter. Weiterhin war er Redakteur für die Beilage „Butikk i Praxis“ von 1999 bis zum Jahre 2005.

Er ist Eigentümer des Forlaget Fabula, der Kinderbücher herausgibt.

Im Jahre 2001 wurde er mit dem Tiden-Preis ausgezeichnet.

Heute lebt Christiansen im norwegischen Bærum, ist verheiratet und hat vier Kinder.

Wo ich mich in der literarischen Landschaft plaziere? In einem verschlafenen Eisenbahncafé. Ich sitze da und warte, als plötzlich Cortazar auftritt und sich an meinen Tisch setzt. Er ist blass und still. Am Nachbartisch sitzt Richard Brautigan und isst Wasser mit einer Gabel. Ragland Hovland hat in der Musikbox soeben eine Nummer von Dr. Munk gedrückt, jetzt starrt er die drei Gemälde an der Wand an, eins  von Dag Solstad, das andere von Kjartan Flögstad, das dritte von Jan Erik Vold. Eine plötzliche Unruhe am Tresen läßt alle herumfahren: Johan Borgen und Ernest Hemingway können sich nicht einigen, wer die nächste Runde ausgeben muss. Paul Auster versucht, die Gemüter durch einen längeren Vortrag über französische Poesie zu beruhigen. Und jetzt fällt mir auf, dass mit Cortazar etwas passiert. Er würgt. Aus seinem Mund kommt ein kleines schwarzes Kaninchen.

 

Aus einem Interview mit Pål H Christiansen auf www.jung.no

Die Werke Christiansens

 

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