| Geboren: 08.12.1832 in Kvikne Gestorben: 26.04.1910 in Paris Nobelpreisträger |
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| Bjørnstjerne Bjørnson wurde als Sohn des Gemeindepfarrers Peder Bjørnson und seiner Frau Elise, geborene Nordraak, im Jahre 1832 in Kvikne unweit der Stadt Tynset geboren. Bis 1832 lebte Familie Bjørnson auf dem Pfarrhof Bjørgan, hoch über Kvikne gelegen. Durch die Übernahme der Pfarrei Nesset in Romsdalen zog die Familie 1837 dorthin um. Bjørnstjerne besuchte von 1844 bis 1849 die Schule in Molde. Schon früh war er schriftstellerisch und politisch interessiert. Bereits als 16jähriger, dem Revolutionsjahr 1848) verfasste er seinen ersten Artikel unter dem Titel Frihedens tale til Moldenserne. In der Zeit von 1850 – 1852 besuchte er ein privates Gymnasium in Kristiania (Oslo), begann danach ein Studium. Nebenher war er weiter journalistisch und literarisch tätig. Bjørnson war sehr aufgeschlossen und vorwärts stürmend. Er lernte Karoline Reimers kennen und heiratete sie am 11.09.1857. Sie bekamen fünf Kinder. In den Jahren 1856/57 redigierte er das Illustrert Folkeblad. Seine ersten Bauernerzählungen wurden gedruckt. Er wurde künstlerischer Leiter des Theaters in Bergen. Stets setzte sich Bjørnson für die Unabhängigkeit seines Landes ein. Dies tat er in schriftlicher Form, aber auch durch eindringliche öffentliche Reden. Sehr deutlich wurde sein Patriotismus, als er einen ersten Entwurf der norwegischen Nationalhymne schrieb, die er 1859 vervollständigte. Es folgte eine längere Auslandsreise, insgesamt drei Jahre, die ihn nach Frankreich, Deutschland und letztlich Italien führten, wo er einige seiner größten Werke verfasste. Mittlerweile war er als großer Dichter Norwegens anerkannt. Ihm wurde ein Dichterlohn durch das Storting zugesprochen (1863). Bjørnson wurde Leiter des königlichen Theaters Kristiania bis 1867. Literarisch änderte er seinen bis dahin noch nationalromantischen Stil mehr in die Richtung des Realismus, was durch sein reges soziales und politisches Engagement begründet und in seinen Erzählungen und Schauspielen zum Ausdruck kam. 1870 bis 1872 leitete er das Møllergarten Theater in Kristiania. 1874 erwarb er im Gudbransdal das Anwesen Aulestad, welches sich schnell zu einem geistigen Zentrum Norwegens entwickelte. Aulestad ist heute ein Museum, zu finden in Follebu direkt an der RV 255. 1880 reiste Bjørnson für ein Jahr in die USA. Bis 1887 lebte er in Paris. Anschließend reiste er nach Norwegen und zog sich nach Aulestad zurück. In den Folgejahren schrieb er mehrere Schauspiele, Dramen und Romane. Im Jahre 1903 wurde ihm für sein literarisches Schaffen der Nobelpreis verliehen. Am 26.04.1910 verstarb Bjørnson in Paris. Sein Leichnam wurde mit einem Militärboot nach Norwegen überführt und auf dem Osloer Friedhof Vår Frelsers beigesetzt. Es gibt zwei Arten von Büchern, - solche, die in den Menschen die Freude am Leben, die Sehnsucht nach dem Guten steigern, und solche, die das nicht tun; die ersteren sind gut, die anderen sind schlecht, so ausgezeichnet und genial sie auch in Einzelheiten sein mögen. (Zitat Bjørnstjerne Bjørnson) |
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Die Werke Bjørnsons | Die Norwegische Nationalhymne, Norwegisch / Deutsch | |
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