| Anne B. Ragde Die Liebesangst |
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Ingunn ist eine selbstbewusste Frau, 39, Journalistin, erfolgreich und attraktiv. Männer sind für sie da, um sie zu verführen, um ihre sexuellen Fantasien mit ihnen auszuleben. Nicht sie wird von einem Mann verlassen, sondern sie verlässt ihn. Und sich an einen Mann zu binden, kommt überhaupt nicht in Frage, denn dann verliert sie ihre Unabhängigkeit und ihre Selbstständigkeit. Das ist ihr ungeheuer wichtig. Und außerdem: weinen sich nicht all die verheirateten Frauen bei ihr aus? Doch eines Tages trifft sie ein kleines Mädchen mit seinem jungen Hund und plötzlich verändert sich alles. Dieses Mädchen hat keine Mutter und dazu noch einen attraktiven Vater, der sehr fürsorglich ist. Ingunns Einstellung zum Leben bekommt Risse, ja es gerät aus den Fugen. Denn sie merkt bald: diesen Mann kann sie nicht so behandeln, wie all die anderen Männer vorher in ihrem Leben… Dieses Buch ist eine vergnügliche, unterhaltsame Lektüre, nur prüde darf man nicht sein, wenn man dieses Buch lesen will. Ein großer Teil dieses Buches spielt im Bett und es wird kein Blatt vor den Mund genommen. Die Geschichte selbst ist simpel und vorhersehbar, die früheren Bücher Anne B. Ragdes: „Das Lügenhaus“, „Einsiedlerkrebse“ und „Hitzewelle“ waren vom Inhalt und Stil her interessanter. Lesen Sie auch an dieser Stelle die Besprechung von: „Einsiedlerkrebse“ Anne B. Ragde wurde 1957 in Hardanger geboren. Sie ist eine der erfolgreichsten Autorinnen Norwegens. Rezension: Angelika Steinhäuser |





