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Home Junge Generation Norwegen in Deutschland 13.1 Wirtschaft / Energieversorgung
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13.1 Wirtschaft / Energieversorgung

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Norwegen besaß laut HDI-Rang in den Jahren 2001 bis 2006 den höchsten Lebensstandard der Welt (den høyeste levestandard i verden), aktuell (2007) belegt das Land hinter Island Platz 2. Das Pro-Kopf-Einkommen in Norwegen ist eines der höchsten, ebenso das Kindergeld (barnetrygden).
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Die wichtigste Energiequelle der Gewerbebetriebe und Privathaushalte (privathushold) in Norwegen stellt die elektrische Energie (elektriske energi) dar. Diese Energie ist mit 50 bis 65 Øre pro kWh (8 bis 10 ct) (Stand August 2008) (im Vergleich (i forhold) zu Deutschland etwa 18,00 ct pro kWh) für den Endverbraucher sehr günstig (veldig billig), aber die Preise steigen (men prisene stiger). Der Grund hierfür liegt in der Art (i måten) der Energiegewinnung: nahezu der gesamte Strombedarf (zirka 98 %) in Norwegen wird durch heimische Wasserkraftwerke (vannkraftverk) gedeckt.

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Im gesamten Land existieren weder (verken) Atom- noch (eller) Kohlekraftwerke (kullkraftverk). Auch das von Norwegen geförderte Erdöl und Erdgas wird nicht für die Energiegewinnung im eigenen Land eingesetzt (blir ikke brukt).
Die Nutzung der Wasserkraft hat von jeher in Norwegen Tradition und war Grundlage (grunnlag) der Industrialisierung des Landes. Auf einfache Wassermühlen, Hammerwerke u. ä. folgten (fulgte) wassergetriebene Generatoren zur Gewinnung (for å utvinne) elektrischer Energie. Um in der stark zerklüfteten (forrevne) Landschaft (landskapet) Norwegens eine flächendeckende Energieversorgung mit Elektrizität zu schaffen, wurden dezentral (desentral) kleine und große (små og store) Wasserkraftwerke errichtet (opptrettet), die ihr näheres Umfeld mit Energie versorgten. Diese kleingliederige Struktur ist noch heute in Norwegen erhalten: es gibt unzählige (utallelige) kleinere und größere, private und öffentliche, lokale und staatliche Energieversorger.
Als Folge (som konsekvens) der relativ niedrigen Endverbraucherpreise ist der Stromkonsum in Norwegen allgegenwärtig (overalt). Der Energieverbrauch liegt weit über dem Durchschnitt (ligger langt over gjennomsnittet) der OECD-Länder, der Stromverbrauch ist mit 23.200 kWh pro Kopf gar der höchste weltweit (høyeste i hele verden). Einer der Hauptgründe hierfür ist, dass die Mehrheit der Gebäude mit Strom geheizt wird (blir varmet opp med strøm).
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Erdöl

Norwegen ist der weltweit (verdensomspennende) siebtgrößte Förderer (den sjuende største fremmer) und drittgrößte Exporteur von Erdöl. 2003 wurden 151,7 Mio. Tonnen Erdöl gefördert. Die Reserven betrugen 2003 noch 10,1 Mrd. Barrel. Die hohen Weltmarktpreise für Öl, die starke Förderung und die vergleichsweise geringe Bevölkerung (forholdsvis lite befolkningstall) tragen zu Norwegens sehr hohem Pro-Kopf-Einkommen bei. Die Norweger haben jedoch erkannt (har erkjent), dass Ölreserven, die voraussichtlich nur noch einige Jahrzehnte reichen (som varer sannsynligvis bare noe tiår til), und das bestehende sehr engmaschige soziale Netz, das teuer ist, gleichzeitig aber langfristig (langvarig) gesichert werden soll, eine besondere Strategie für die Zukunft erfordern, wenn der Wohlstand Norwegens dauerhaft gesichert werden soll (som skal sikre rikdommen av Norge for lenge). Daher wurde 1990 ein besonderes Investmentkonzept entwickelt: der Ölfonds. In diesem werden die enormen Erträge aus dem Ölexport angelegt. Dies geschieht ausschließlich (det skjer bare) auf ausländischen Märkten, um ein Überhitzen der inländischen Wirtschaft und eine Aufwertung der norwegischen Krone zu verhindern (for å forhindre). Der staatlich geführte Ölfonds soll so eine Rücklage (reserve) bilden für die Zeit, in der die Ölreserven zur Neige gehen.

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Troll A

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Bohrinsel
Snøvit bei Hammerfest

 

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