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Das norwegische Grundgesetz (den norske grunnloven) vom 17. Mai 1814 ist von der französischen Verfassung Ende des 18. Jahrhunderts inspiriert (inspirert). Das Prinzip der Gewaltenteilung von Montesquieu war wesentliches Vorbild (et vesentlig forbilde). Trotz (tross) dieses liberalen Einflusses waren Juden und Jesuiten im Reich bis in die 1850er-Jahre illegale Minderheiten. In Norwegen gilt (gjelder) das Prinzip des Parlamentarismus. Das Parlament, das aus 169 Abgeordneten besteht, besitzt die Macht (har makten). Alle vier Jahre (alle fire år) werden neue Repräsentanten gewählt (blir valgt). |
| Jens Stoltenberg | |
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Die Parlamentswahl 2005 in Norwegen Sitzverteilung im Storting169 Sitze |
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Die 431 norwegischen Kommunen (kommunene) wählen auch jedes vierte Jahr (hvert fjerde år) ihre Repräsentanten für die lokale Verwaltung. Norwegen ist jedoch (likevel) ein Zentralstaat (en sentralstat), in dem die lokalen Behörden immer mehr an Einfluss verloren haben. Traditionell ist aber das Prinzip von lokaler Macht (av lokal makt) wichtig. In Norwegen haben Große Koalitionen keine Tradition (ingen stor tradisjon). Minderheiten (mindretall) mit Unterstützung des Parlamentes sind häufiger (er jevnligere). Bei den Wahlen am 12. September 2005 konnte die Arbeiderpartiet(Sozialdemokratische Arbeiterpartei) mit 32,8 % die meisten Stimmen erlangen, so dass zusammen mit der Senterpartiet (grüne Zentrumspartei) und der Sosialistisk Venstreparti (Sozialistischen Linkspartei) die bei den Wahlen angestrebte rot-grüne Regierungsalternative gebildet werden konnte. |
In Norwegen gab es bisher 6 Volksabstimmungen (folkeavtemninger):
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