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Mehr über uns!

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Aus dem Leben einer DNF-Regionalgruppe (aus der Sicht der Regionalgruppenleiter)

Samstag. Monatlicher DNF-Abend. Offizieller Beginn 18.30 Uhr.

Schon am Morgen beginnen die Vorbereitungen: Ganz viel Kleingebäck wird gebacken, das wir am Abend unseren Gästen anbieten werden. Um 17.30 Uhr sind wir RG-Leiter an Ort und Stelle, um den uns von der Stadt Nürnberg dankenswerterweise kostenlos zur Verfügung gestellten Raum aufzusperren, zu lüften, zu heizen, Stühle und Tische aufzustellen (Wie viele Leute werden heute kommen? 25 – 30 – 40 – mehr?), den Referenten des Abends zu empfangen und ihn evtl. bei seinen technischen Vorbereitungen zu unterstützen.

Gegen 18.00 Uhr erscheinen die ersten Teilnehmer, denen jetzt unsere Aufmerksamkeit gelten sollte: kurze Gespräche werden geführt mit „alten“ Bekannten – Mitgliedern oder sporadisch, aber häufig wieder kommenden Interessierten - , intensivere Unterhaltung mit „Neuen“ – wir fragen sie, wie sie auf uns aufmerksam geworden sind, welche besondere Verbindungen sie zu Norwegen haben - , wir geben ihnen Hinweise auf die ausgelegten Informationen über den Verein: DNF-Prospekte, DNF-Magazine, gedruckte Jahresprogramme unserer Regionalgruppe, Aufkleber, Kugelschreiber.

18.40 Uhr: Nachdem (hoffentlich) die letzten Nachzügler auch Platz gefunden haben, begrüßt der RG-Leiter kurz die Gäste, gibt einen Überblick auf die Geschehnisse in der DNF seit dem letzten Treffen und genauere Informationen über die in der nächsten Zeit in der Regionalgruppe geplanten Aktivitäten – und einen dezenten Hinweis auf die Spendenkasse. Dann hat der Referent des Abends das Wort.

Nach den letzten Fragen an den Referenten ist der offiziellen Teil zwischen 20.00 Uhr und 20.30 Uhr zu Ende, es ist Zeit für Gespräche im kleineren Kreis oder mit Neu-Interessierten.

Nach 21.00 Uhr sind die Aufräumarbeiten im Gange: Gläser spülen, übrig gebliebenes Infomaterial und Tischdekorationen einpacken, Tische und Stühle zusammenrücken, ein letzter prüfender Blick, Licht ausknipsen, Tür zusperren.

Sonntagnachmitag. DNF-Büroarbeit.

Wie können wir die Öffentlichkeitsarbeit unserer Regionalgruppe noch effizienter gestalten? Wir rekapitulieren unsere bisherigen Versuche, die Arbeit der DNF bei möglichst vielen Leuten bekannt zu machen, die irgendeine Verbindung zu Nordeuropa haben:

  • Wir schreiben im Herbst jedes Jahres alle Mitglieder unseres Einzugsgebietes per Brief oder Mail an; dabei ziehen wir ein kurzes Resummé des ablaufenden Jahres und stellen das fertige Programm für das kommende Jahr vor.

  • Alle Medien in unserem Gebiet (Tageszeitungen, Werbeblätter, Rundfunkstationen, lokale Fernsehsender) erhalten einmal jährlich ein Anschreiben mit ausführlichen Informationen über die DNF im Allgemeinen und unsere Regionalgruppe im Besonderen und unser ausführlich beschriebenes aktuelles Jahresprogramm mit der Bitte um Veröffentlichung.

  • Alle Norwegisch-Kurse an den Volkshochschulen in unserem Großraum erhalten das ausführliche Jahresprogramm mit Hinweisen über weitere Informationsmöglichkeiten über die DNF.

  • Entdecken wir in unserer Gegend eine Veranstaltung, die irgendwie mit Norwegen zu tun hat, z.B. eine professionelle Diashow, so bitten wir darum, dort unsere Info-Unterlagen auslegen zu dürfen.

Wir haben aber auch noch ein paar neue Ideen:

  • Manche Autofahrer zeigen ihr Interesse an Nordeuropa durch einen Elch-Aufkleber am Auto oder am Wohnmobil. Sollten wir nicht für alle Fälle ein bisschen DNF-Info-Material (s.o.) dabei haben, um es denen unter den Scheibenwischer zu stecken, wenn wir so ein Auto auf einem Parkplatz stehen sehen?

  • Jede Woche ist die Tageszeitung voll mit Angeboten von Reisebüros aus der Umgebung, die Nordland-Reisen durchführen oder vermitteln. Können wir nicht bei denen unser Info-Paket unterbringen mit der Bitte, es an Skandinavienreisende weiterzugeben? Als Gegenleistung könnten wir ja anbieten, deren Werbematerial an unseren Gruppenabenden auszulegen.

Das bedeutet also, zwei weitere zielgerichtete Variationen unseres Schreibens zu verfassen, das jeden Nordland-Fan von der Notwendigkeit überzeugt, mit der DNF nähere Bekanntschaft machen zu müssen.

Die eine Variante (für die Autofahrer) wird ausgedruckt, damit sie auch an möglichst viele Gruppenmitglieder verteilt werden kann, die sie ihrerseits als Multiplikatoren weitergeben können. Die andere Variante wird gleich so weit möglich per Mail an die Reisebüros versandt.


Ein anderer Nachmittag. DNF-Büroarbeit.

Wieder einmal sind ein paar Verwaltungsarbeiten notwendig: Die Kasse soll stimmen, gesammelte Ausgabenbelege müssen noch dokumentiert werden, die Mitgliederliste muss auf dem aktuellen Stand gehalten werden, in der letzten Zeit bekannt gewordene Veränderungen sind einzuarbeiten. Unsere umfangreiche Mailadressenliste aller Leute, die sich irgendeinmal für unsere Arbeit interessiert haben, will gepflegt sein; schließlich machen wir dieses Publikum immer eine Woche vor unseren Gruppenabenden nochmals per Mail auf die jeweilige Veranstaltung aufmerksam.

Wieder sind im Laufe der Zeit einige Anfragen und Mitteilungen bei der Regionalgruppenleitung eingegangen, die wir nicht sofort bearbeiten haben können. Jemand bietet uns einen Norwegenvortrag an, den er bereits einmal in einem anderen Rahmen gehalten hat und der für uns auch attraktiv sein könnte. Wir sind höchst interessiert, müssen aber versuchen, ihn auf das nächste Jahr zu vertrösten. Andererseits müssen wir auch noch mit dem Referenten Kontakt aufnehmen, den jemand von uns vor kurzem bei einer ganz anderen Gelegenheit als faszinierenden Erzähler erlebt hat, damit vielleicht auch unsere Gruppe in den Genuss seiner Kunst kommen kann.

Und dann ist ja noch der neue DNF-Internet-Auftritt! Der Webmaster der Regionalgruppe wartet ja schon wieder auf neue Mitteilungen, mit denen er aktiv an deren Gestaltung mitwirken kann.

Irgendein Nachmittag im November. Vorbereitungen für das Julebord.

Der absolute Höhepunkt des Jahres in unserer Gruppe steht unmittelbar bevor: das Julebord. Der Termin in der Kota der Fjordstube in Amberg ist schon seit Januar (!) reserviert, aber die praktischen Vorarbeiten gehen jetzt in die letzte Runde. Die Einladungen haben wir ja schon mit dem Jahresbrief verschickt, die Anmeldungen dazu sind in der Zwischenzeit auch eingegangen (hoffentlich kommen keine mehr dazu – mehr als diese 50 Personen gehen nicht in die Kota!). Jetzt müssen wir es also nur noch schaffen, die 2-, 4- oder 6-köpfigen Gruppen mit Hilfe von Tischkarten so an die 4- oder 6-sitzigen Tischen zu platzieren, dass alle (hoffentlich) zufrieden sind. Zwischen Vorspeise und Hauptgericht wollen wir die Gäste mit einem kleinen Norwegenquiz unterhalten – 15 Fragen, die besten fünf Teilnehmer erhalten kleine Preise. Vor der Nachspeise sollen dann wieder die Lose für die Tombola verkauft werden. Die Lose selbst mit Nummern und Nieten sind schon besorgt, aber ca. 100, im Laufe des Jahres organisierte größere und kleinere Gegenstände warten darauf, sortiert und mit einer Gewinnnummer versehen zu werden.

Donnerstag, 18.30 Uhr. Wöchentlicher Norwegisch-Stammtisch „Vi prater norsk“.

So unterschiedlich die Beziehungen zu Norwegen, so unterschiedlich die Motivationen für das Interesse an diesem Land, so unterschiedlich sind auch die Leute, die sich jeden Donnerstag im Café zu unserem Stammtisch treffen, auf dem über Gott und die (nicht immer nur norwegische) Welt auf norwegisch gequatscht wird. Die Teilnehmer sind Norweger und Nicht-Norweger (nicht nur Deutsche!), die entweder nach einem Studien- oder Arbeitsaufenthalt in Norwegen die Sprache weiter praktizieren wollen, oder solche, die sie sich einfach als Vielfach-Norwegen-Touristen angeeignet haben. Aus dieser Vielfalt erwachsen immer wieder neue Gesprächsthemen, die diese Plauderstunden nie langweilig werden lassen.

 



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