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Gard Sveen
Der einsame Bote
 
Sveen Der einsame Bote Tommy Bergmann ist dafür bekannt, sehr hartnäckig zu sein. Jedoch dieser Fall, der bereits zu den Akten gelegt wurde, hat das Potential zu seiner Suspendierung. Es geht um ein verschwundenes und für tot erklärtes Mädchen. Und um einen Mann, den man für den Mörder hält, der jedoch auch tot sein soll: verbrannt, jedoch nie identifiziert. Aber Tommy glaubt nicht daran und findet andere Spuren…
Er glaubt, der eventuelle Mörder würde noch leben und hofft, auch das Mädchen noch zu finden. Als er schon fast aufgeben will, findet er ominöse Postkarten aus Vilnius und reist der Spur nach. Die führt ihn zu einer Sekte, die an Erlösung glaubt, wenn ein junges Mädchen vor ihrem 13. Geburtstag geopfert, das heißt: verstümmelt wird. Aber in Lettland, wie auch in Norwegen, wird vehement bestritten, dass es diese Sekte noch gibt. So ist Tommy vollkommen auf sich selbst gestellt. Nur seine Kollegin Susanne Bech steht zu ihm und hilft ihm, denn sie hat selbst eine Tochter in dem Alter und natürlich Angst, ihr könnte etwas zustoßen…

Dieser zweite Krimi von Gard Sveen ist auch wieder sehr spannend, wenn gleich er in der Qualität nicht an den ersten herankommt. Die geschilderten Rituale sind ausgesprochen grausam, so dass dieses Buch nichts für empfindsame Leser ist. Nur bedingt empfehlenswert.

Gard Sveen, geb 1969, ist Staatswissenschaftler und arbeitet im Verteidigungsministerium. Er lebt in Ytre Enebakk, einem kleinen Ort in der Nähe von Oslo. Sie finden an dieser Stelle in der “Nordischen Bücherwelt“ auch seinen vielfach ausgezeichneten Debütroman „Der letzte Pilger“.

Rezension: Angelika Steinhäuser

Gard Sveen
Der einsame Bote
Aus dem Norwegischen von Günther Frauenlob
Titel des norwegischen Originals: „Blod i dans “
Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin 2018, 303 Seiten
ISBN 978 3 471 35150 5
Preis: € 15,00

 

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