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Freda Wolff
Töte ihn, dann darf sie leben
 
Wolff Töte ihn dann darf sie leben Die Psychologin Mette Schulmann will sich mit ihrem Ehemann Jan Ole aussöhnen und dazu wollen sie ein Wochenende in einer einsamen „Hytte“ tief in den norwegischen Wäldern verbringen. Jedoch gleich in der ersten Nacht wird Jan Ole überfallen und lebensgefährlich verletzt. Was Mette nicht weiß ist, dass Aksel, einer ihrer Patienten, aus der Forensischen Anstalt ausgebrochen ist und sich an Mette rächen will…

Noch während Jan Ole im Krankenhaus liegt, bekommt Mette eine SMS mit dem Foto ihrer Tochter Julia und dem Text: „Töte ihn, dann darf sie leben“! Der Täter meint es ernst, ist absolut unberechenbar und geht im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen. Bereits einmal hat Aksel Julia in seiner Gewalt gehabt und sie in höchste Gefahr gebracht. Erschwerend kommt noch hinzu, dass Julia mit einer Freundin verreist ist und ihr Handy ausgestellt hat, um sich von der treu sorgenden Mutter abzunabeln. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt….

Der Thriller ist spannend geschrieben und das Stilmittel, abwechselnd die verschiedenen Seiten zu schildern, bringt Dynamik in die Geschichte. Das Buch ist in schlichter Sprache gehalten und daher schnell (vielleicht als Urlaubslektüre) zu lesen.

Freda Wolff ist das Pseudonym des Schriftsteller-Ehepaares Ulrike Gerold und Wolfram Hänel. Beide haben Germanistik studiert und an Theatern gearbeitet, bevor sie mit dem Schreiben begonnen haben. Das Buch: „Schwesterlein muss sterben“ ist der erste Roman um die Psychologin Mette Schulman.
Eigentlich setzen wir in die „Nordische Bücherwelt“ nur Bücher von skandinavischen Autoren, da aber der Roman komplett in Norwegen spielt, lassen wir ihn ausnahmsweise als „skandinavischen Krimi“ durchgehen.

Rezension: Angelika Steinhäuser

Freda Wolff
Töte ihn, dann darf sie leben.
Rütten & Loening im Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin 2015, 384 Seiten
ISBN 978 3 352 00674 6
Preis: € 14,99


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