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25 Jahre DNF Regionalgruppe Hannover – am 11.09. wird gefeiert!

 
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Am 13. Januar 1991 wurde die DNF Regionalgruppe Hannover von Herbert Brandes gegründet und von ihm auch bis zum Jahr 2000 erfolgreich geführt. Im Jahr 2001 wurde Peter Gronske und ab 2007 Gerhard Rutzen die Geschicke übertragen. Deren Nachfolge trat Bernd Fitze-Frank gemeinsam mit seinem Stellvertreter Rainer Kloth an, der bereits seit 2011 die DNF-Tanzgruppe leitet.

Alles fing mit einem Chor an, der Lieder aus dem Land im Norden sang. Reiseberichte aus Norwegen, Hardanger-Stickerei, Fliegenbinden für Angler und ein Norwegisch-Sprachkurs folgten. Ebenso die DNF-Tanzgruppe. Sie präsentierte zu Beginn unter der Leitung von Holger und Hildegard Schubert Tänze aus dem Land der Fjorde und aus Deutschland. Fleißig getanzt wird auch heute noch. Das Interesse im Chor zu singen und an den Techniken der Fliegenbinderei schwand jedoch im Laufe der Jahre. Neue Aktivitäten wie Workshops mit Anleitungen zu unterschiedlichen Strickmethoden für Norwegermuster und regelmäßige Koch- und Web-Kurse zur Herstellung von landestypischen Produkten kamen inzwischen hinzu. Dieses attraktive Vereinsleben trägt mit dazu bei, dass die regelmäßigen Veranstaltungen der Regionalgruppe stets gut besucht sind.

Das 25-jährige Jubiläum wird jetzt am 10. und 11.09.2016 gefeiert. Nähere Informationen dazu finden sich demnächst auf www.dnfev.de - Regionalgruppe Hannover und im DNFmagazin.


Unter Wasser von Kristiansand nach Trondheim

Wer nach Norwegen reist, der kommt kaum umhin an einem der Fjorde entlang zu fahren, sie sich von der Küste weit in das Landesinnere bohren. Zum Greifen nah scheint das andere Ufer, doch oft zieht sich der Landweg dorthin deutlich länger als angenommen. An einigen Punkten helfen hier Fähren aus. Was für Touristen malerisch und idyllisch erscheint, ist für die norwegische Wirtschaft ein regelrechtes Hindernis. Dies wird nun in Angriff genommen.

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(Bildquelle: The Norwegian Public Roads Administration)

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Konzert im Eismeer

Dass der Klimawandel dem nördlichen Polarmeer schwer zu schaffen macht, ist allgemein bekannt. Den meisten angrenzenden Staaten ist dies auch bewusst, jedoch tun sich viele schwer, schützende Maßnahmen zu ergreifen. Vor der Küste Spitzbergens wurde jetzt mit einer spektakulären Aktion auf das drängende Thema aufmerksam gemacht.

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(Bildquelle: Wikimedia)

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Oder hier direkt zum beeindruckenden Video: Ludovico Einaudi spielt das "Klagelied für die Arktis"


17. Mai 1814 - Norwegens Sprung in die Unabhängigkeit

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts geht ein Riss durch Skandinavien. Dänemark und Schweden stehen sich in den Napoleonischen Kriegen gegenüber – die Dänen auf der Seite Frankreichs, die Schweden als Verbündete Großbritanniens. Als zum Kriegsende ein Machtvakuum entsteht, nutzt das unterdrückte Norwegen seine Chance und gibt sich im Mai 1814 eine eigene, unabhängige Verfassung.

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Kicken im hohen Norden

Wenn es um den Nationalsport geht, würden sich die meisten Norwegerinnen und Norweger vermutlich auf verschiedene Arten des Wintersports einigen. Allen voran dürften sich Biathlon und die Nordische Kombination finden. Doch gibt es zwischen Oslo und dem Nordkap einen gut organisierten Fußballverband, mit mehreren Ligen und einem stärksten Team, das überraschen dürfte.

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(Ullevaal Stadion; Quelle: Håvar Eidslott)

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Der Lachs ist das neue Öl

In Zeiten, in denen der Ölpreis immer weiter fällt, besinnt sich die Fischfangnation Norwegen auf ihre Tradition. Es wird exportiert, exportiert und exportiert!

 (Quelle: Erik Christensen)

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Nordische Natur im Wandel

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(Quelle: Heike Goertz-Liedtke)

Die Gletscher schmelzen und die Temperaturen erreichen immer neue Rekorde. 2015 ist schon jetzt das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung und das wirkt sich auf die Natur aus – auch in Norwegen.

Im Fylke Sogn og Fjordane findet man ihn: den König der Gletscher. Der Jostedalsbreen ist der größte seiner Art auf dem europäischen Festland und hat selbst 28 Eiszungen, über die er sich in die Täler ergießt. Doch seine Größe schwindet und am Ende der Gletscherzungen bilden sich zunehmend Schmelzwasserseen. In den kommenden 80 Jahren wird der Gletscher fast 40% seiner Maße verlieren, das prognostiziert das norwegische Wasserressourcen und Energie-Direktorat. Langfristig kann dies auch Auswirkungen auf die Energiegewinnung haben, denn die erfolgt in Norwegen oft aus der Wasserkraft des Schmelzwassers.

Durch die steigende Temperatur verändern sich auch Flora und Fauna. So ist Norwegen inzwischen auch zum Weinland geworden. Seit 2008 wird im Südwesten von Oslo Wein angebaut und die Produktion wird stetig erweitert. Noch ist es kein wirklich lukratives Geschäft und wird eher als Hobby betrieben, aber dennoch: es ist das nördlichste Weinanbaugebiet Europas und erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Zwei Ausprägungen des klimatischen Wandels wirken so in Norwegen Seite an Seite mit all ihren Begleiterscheinungen.


Norwegische Fernsehserie mit breitem Medienecho

Eine norwegische Polit-Fernsehserie sorgt nicht nur im eigenen Land für einiges Aufsehen. Auch in Deutschland und vor allem in Russland gibt es ein großes Echo.

„Occupied – Die Besatzung“, so heißt die neue norwegische Polit-Serie die auf einer Geschichte von Jo Nesbø beruht. Pikant dabei ist das Spannungsfeld, in dem sich die Handlung abspielt.

Norwegen wird von einem grünen Ministerpräsidenten regiert, der sich dafür entscheidet die Öl- und Gasförderung einzustellen. Die stößt bei den Nachbarländern, die auf die norwegischen Rohstoffe angewiesen sind, auf Protest – gerade von Seiten der Europäischen Union. Russland entscheidet sich schließlich dazu Norwegen zu besetzen, die Kontrolle zu übernehmen und das Öl wieder fließen zu lassen.

Alles nur Fiktion? Nesbø möchte die Norweger mit der Serie wachrütteln. „Das Gefühl, dass wir sicher sind und sich die Dinge nicht wirklich ändern können, ist eine Illusion“, so Nesbø und angesichts der Krise in der Ukraine fühlt er sich bestätigt.

Die Serie wird in diesen Tagen zum ersten Mal in deutscher Sprache auf ARTE ausgestrahlt.

http://occupied.asf-prod.arte.tv/de/occupied-occupied


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(Quelle: Heike Goertz-Liedtke)
Der Vorstand wurde am 31. Oktober 2015 durch einfache Mehrheit der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder in Hannover gewählt. v.l.n.r. Christian Böttcher (Beisitzer), Marianne Kuhn (Schriftführerin), Barbara Teske (Kassenwartin), Ralf Warnecke (2. Vorsitzender), Rüdiger Schäfer (Beisitzer), Franz Thönnes (1. Vorsitzender)

Kontakte / Organisation / Ansprechpartner in der DNF
Die Deutsch-Norwegische Freundschaftsgesellschaft e.V., als Non-Profit-Organisation, hat das Satzungsziel des kulturellen Austausches zwischen Deutschland und Norwegen. Ein Baustein für diesen Austausch ist die Organisation in Regionalgruppen. Die Kontaktadressen können Sie den Regionalgruppenseiten entnehmen.Die Regionalgruppenleiter/innen und die Vorstandsmitglieder stehen Ihnen als Ansprechpartner für Ihre Fragen, Anregungen, usw. zur Verfügung.

Sie erreichen die DNF unter der Telefonnummer + 49 (0) 911 – 38 45 36 75 zu den folgenden Zeiten:
  • dienstags von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr
  • donnerstags von 12.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Aktuelles aus Norwegen
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